Stimmen zur EM

(Bern, Trambahnlinie 9, 22.05., 8:23. Ein Schweizer, ein Deutscher, ein Österreicher.)

A: Für was steht eigentlich EM?

B: Eure Mieder? Ewig Müde? Euters Masern? Endlich Mutter? Elende Mufzen?

C: Sagen wir “EM” ist einfach eine Stimmungsäusserung, wie “ähm”, “ähem” oder “hm”. Es wird meistens bei Druckempfindungen in der Magen- oder Bauchgegend verwendet. Zum Beispiel: Ein junger, fescher Herr boxt einem anderen jungen, feschen Herrn in die Magengegend. Grund ist eigentlich wurscht. Tut ja auch nichts zur Sache, aber sagen wir, es ist ein Wortwechsel vorausgegangen, wie etwa “Duda!” “Wosis?” “Bistdeppert?” “HaudieübadieHeisa,duDrottel!” und schlussendlich das vorausgehende Nasenschnauben bis es dann zu einem kurzen Druckempfinden bei einem der beiden jungen, feschen Herren in der Magengegend kommt. Der äussert sich dann mit einer kleinen Überraschung im Gesicht mit “EM”. Würde er ihn aber bei den Achselhöhlen kitzeln, wäre die Äusserung jedoch: “ME”

A: Hm.

Die Unkenntnis ist gross. Geklärt werden diese Frage und viele weitere allerdings in Fritz Michels 4:2. Einwürfe und Fussnoten.

Das Buch ist übrigens auch erhältlich in folgenden Buchhandlungen

Buchhandlung Hirschmatt, Luzern

Buchhaus Stocker, Luzern

Münstergass-Buchhandlung, Bern

Haupt Buchhandlung, Bern

Buchhandlung Stauffacher, Bern

Buchhandlung am Helvetiaplatz, Zürich

Buchhandlung zum Goldenen Kalb, Aarau

Faq & Co.

– Wer bringt eigentlich das Sandmännchen ins Bett?

-„Ich spreche nur Fremdsprachen”

– Wortwart, den Wortlustgewinn vergrössern (Freud)

– Die Schreibstube als Schraubstube

– Hitleristik

– tbc.

“4:2” – Fussball und Sprachkritik (Neuerscheinung)

Soeben erschienen: “4:2. Einwürfe und Fussnoten” von Fritz Michel.

Vor der nächsten Fussballgrossveranstaltung ein Blick zurück:

Istanbul am 16.11.2005. Die Schweizer Fussballnationalmannschaft verliert ein Qualifikationsspiel zur Fussballweltmeisterschaft in Deutschland 2006 gegen die Türkei. Und geht doch als Siegerin vom Platz.

Nicht nur wegen des dramatischen Spielverlaufs hat sich das Spiel ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben. Fritz Michel transkribiert die Fernsehdirektübertragung des Schweizer Fernsehens SF und zeigt die Grenzen und Tücken ihrer Verstehbarkeit.

Link (Leseprobe)

Informationen:

Autor: Michel, Fritz

Titel: 4:2. Einwürfe und Fussnoten

Verlag: edition taberna kritika

ISBN: 978-3-905846-01-0

Einband: Paperback

Preisinfo: 13,00 Eur[D] / 22,00 CHF

Seiten/Umfang: 102 S. – 22,9 x 15,2 cm

Erschienen : 1. Aufl. 12.05.2008

Bestellbar im Buchhandel, beim Verlag oder bei Amazon …

Eine erste Rezension: “Sehr belesen und sehr klug”. In “Zum runden Leder” (Der Bund, Fussballblog)