FINAL SPEZIAL: Lyrik und Linsensupp … mit GEWINNSPIEL

Aus der Reihe „Fans dichten für Fans“.

Nur äusserst humorlose Menschen möchten in dieser Präsentation kein subversives Unternehmen, sondern ein gedankenloses Spiel mit gefährlichen, nationalen Identitäten und Schreikulturen sehen. Analysieren Sie trotzdem mit mir die geschickte Instrumentalisierung des Schweizer Fernsehens zur Verbreitung meiner gemeingefährlichen Dichtung.

Der Sendetermin ist heute, Sonntag, 29.06.2008, SF1 (zwischen 12h30&13h15). (Nicht unbedingt Bachmannwettbewerb, weil konkurrenzlos. Dafür aber Prime Time in der ersten Reihe). Hier gibts vorab ein kleines Videofilmchen (Q).

Der dort spontan erzeugte Haiku stammt übrigens aus dem Zyklus Über Gemüse.

Gewinnspiel

In dem Filmchen findet ein Product Placement eines Erfolgstitels der edition taberna kritika statt. Die ersten 3 EinsenderInnen des richtigen Titels (per E-Mail, s. Impressum) gewinnen und erhalten frei Haus das Buch „Die Träume meiner Frau. Hybride Stoffe“.

Sowieso ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Der Tanzbär (Noch eine allerletzte Geschichte)

Josef Hickersberger (60) erzählt Geschichten. Auch als Ex-Teamchef. Wobei er am Montag eigentlich noch Teamchef war. Nicht für den Standard, dem hatte Hickersberger den nicht unwichtigen Satz „Ich höre auf“ gesagt. Und er erklärte den Schritt, sah seine Mission erfüllt. „Ich bin leer, will kein Tanzbär mehr sein.“

Für jenen Polizisten, der ihn aufgehalten hat, war er aber Teamchef. Hickersberger wurde übrigens zu recht gestoppt, man soll im Auto ohne Freisprechanlage nicht telefonieren. Dass die Situation dann derart eskalierte, hat Hickersberger so mitgenommen, dass er die Geschichte loswerden musste. „Das Ganze hat sich mitten in einem Kreisverkehr abgespielt.“

Hier eine grobe Wiedergabe, A ist der Täter, B der Richter: A: „Was bin ich schuldig?“. B: „Das kann teuer sein, bis zu 150 Euro, ich weiß es aber nicht.“ A: „Ich gebe Ihnen 50 Euro.“ A zieht einen Hunderter aus der Börse. B: „Glauben Sie, ich bin eine Wechselstube?“ A: „Nein, natürlich nicht.“ A greift sanft nach seinem Führerschein, den B fest in der Hand hält. B droht, seine Pistole zu ziehen, und sagt: „Das ist Widerstand gegen die Staatsgewalt.“ Es kommt trotzdem nicht zum Schusswechsel. A kratzt Kleingeld zusammen (Handschuhfach, Hosentasche), es werden immerhin 48 Euro. B schaut und akzeptiert. Happy End. (q: der standard)