etkbooks @ twitter

nachdem nun gestern schon christiane zintzen in in|ad|ae|qu|at darauf hingewiesen hatte: hier noch die etwas kleinere notiz in sachen etkbooks. künftig wird etkbooks also auch einen twitterkanal unterhalten, dem gerne gefolgt werden darf. das angebot versteht sich selbstverständlich nicht als primärmedium, sondern als praktisches supplement zu bestehenden projekten. informiert werden wird in max. 140 zeichen über aktuelle dinge des literarischen lebens, betriebs und feldes. aber auch primärliterarische einlassungen sind vorgesehen.

eine weitere besonderheit für registrierte twitternutzer ist die möglichkeit den kontext – hier also nun das spezielle kommentarumfeld – von litblogs.net mitzugestalten. eine einfache signierung eines tweets mit #lbn … und das notat erscheint auch in o.g. kommentarrubrik. alle updates von litblogs.net lassen sich dabei auch über einen eigenen twitterkanal verfolgen …

Und was ist nun mit …

Und was ist nun mit dem Rhein

Damit wir dann sagen können, na, schau, das ist er ja. Bis auf wenige Ausnahmen bemühen sich die Teilnehmer, klare Aussagen zu vermeiden. Was ist nun mit dem Aushub. Was ist mit der Referentin. Was ist nun mit dem Rhein, wenn es um die Sihl geht, diesen doch sehr unbedeutenden und wenig Wasser führenden Fluss. Die Verschleppung allerdings von chemischer Belastung muss verhindert oder genau beschrieben werden. Mobilität, Telearbeit, flexible Jobs, das Auslagern von industrieller Produktion, das Reisen hin und her von Löwen, von Ferkeln, Sauen, Rindern, der Milch, der Krabben und LKW-Fahrer. RTTT eingerichtet. Nämlich Roadtransporttelematics schaffen ein neues Geflecht von Raum und Geschlecht, von Erscheinung, Süden, Auftritt und Hausmann. (10/18. Aus DlniS, Kap.3)

Quelltext Rituale (notula nova 27)

Eine Sprache auf den Papuas wird unaufhörlich ärmer, da bei jedem Todesfall als Zeichen von Trauer ein paar Wörter abgeschafft wurden. (vgl. Barthes, Nullpunkt, 196)

(Er verbittet sich das Wort “sparen”, er sagt: “vorsorgen“)

Quelltext zur Praktischen Vernunft: < code > < a href =" http://www.nicht-ich.info “ >www.ICH.com< / a > < / code > (Als ich zu Bett ging und als ich wieder aufwachte, brannte Licht im Wohnzimmer der Bambushexe. Weihnachten: Fest der Lichter und der Abwesenden im Schein).

Und: vom lyrischen Ich auch lange nichts mehr gehört haben. Wie es ihm wohl geht? Vielleicht schon lange verblichen? Überhaupt: Muss das Geschriebene immer auch schon eigene Negation in sich tragen. Nur so kann sinnvolle Auseinandersetzung mit Nicht-Text stattfinden. („Die Mitternachtsmesse nur für Steuerzahler” (20 Minuten, 23.12.) Und: ein Schnupperabo für Unentschlossene?)

Überhaupt: Weltwissen Holz. Das frisch geschlagene sollte mindestens 2 Jahre im Freien lagern, damit spezifische Säure ausgewaschen werden kann. (Ein Hörspielseller?: Weihnachten mit den Buddenbrooks.)

Am Nordmanntännchen

Im Krisenjahr Kugeln aus

Recyclingpapier

(Dazu den NZZ-Wirtschaftsteil kleinreissen und knüllen. Kleine Textfetzen und Knüllball einkleistern. 1 Lage roter Fetzen – wahlweise: Hochglanzwerbebeilagen auf die Kugel auftragen. Trocknen. Goldene Geschenkpapierschnur als Aufhänger annähen, ankleben, anheften)

Und: Die Beziehungsdifferenzen. Olfaktorische gegen semiotische Empfindlichkeiten, beispielsweise …