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2007-11-20 manchmal das Hasenpanier ergreifen

was ABER das schreiben der hand

anbelangt aus dem handauge meinem

plötzlichen oder handmund vielleicht

leichter hand hin gekritzeltes KAIRO

oder auch wie immer belangt die hand

es war von langer hand VOR bereitet

meine honighand meine hackhand

zerkleinert pistazien gern

manchmal das Hasenpanier ergreifen es schon ergriffen haben WAS ist auszuprobieren? Denn das zu Sehende ändert sich es wird kühler, einen Tag lang sehe ich Blätter fallen erneut sehe in Gesichter erblicke vermuten Spuren von oder was lässt sich nachweisen habe die Frage zu stellen unterlassen nach dem Grund hinstrengen die Antwort verfehlt den Hals gewagt nächstens werde ich die beiden leichten weissen Blusen ein letztes Mal waschen und wegpacken der Kellner blickt auf die Schreibbewegung an (m)einer Hand über 1 Haut- HUTZELGEDICHT hutzle mich durch die Sätze fremdsprechen oder links oder mein linkisches bin auf der Hut wie den Satz nicht verlieren etc. er bringt

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etkbooks @ Buchmesse Olten 2009

Die Buchmesse Olten findet dieses Jahr vom 29. Oktober bis am 1. November 2009 statt:

Stadttheater Olten, Kultur und Tagungszentrum, Froburgstrasse 5, 4603 Olten

etkbooks präsentiert am Freitag und Samstag sein Verlagsprogramm am SWIPS Gemeinschaftsstand. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Öffnungszeiten:

Donnerstag 10 – 18 Uhr

Freitag und Samstag 9 – 18 Uhr

Sonntag 9 – 16 Uhr

Was ist ein Gestell? (notula nova 58)

Und: Information besteht aus Unterschieden, die einen Unterschied machen. (Dieses Zitat ist nicht von Gregory Bateson).

Und: das müsste dann immer so weitergehen. Allerdings würde es auch immer selbstreferentieller werden. Jeder Satz und jedes Wort würde immer wieder mit einem anderen, mit dem darauffolgenden schlafen.

Überhaupt: “Wir nennen jetzt jenen herausfordernden Anspruch, der den Menschen dahin ersammelt, das Sichentbergende als Bestand zu bestellen – das Ge-stell.” (…) “Ge-stell heißt das Versammelnde jenes Stellens, das den Menschen stellt, d. h. herausfordert, das Wirkliche in der Weise des Bestellens als Bestand zu entbergen. Ge-stell heißt die Weise des Entbergens, die im Wesen der modernen Technik waltet und selber nichts Technisches ist. Zum Technischen gehört dagegen alles, was wir als Gestänge und Geschiebe und Gerüste kennen und was Bestandstück dessen ist, was man Montage nennt.” (Heidegger, 1962)

Zur “Verlangsamung” als 5. Kunstsorte (Müller, Gespräche 2, 310): Nach Lyrik, Epik, Dramatik, Kritik (A. Kerr). (Entschleunigung, würde man heute sagen. Vielleicht ist diese 5. Sorte auch eine Aufhebung, Zerstörung, Rekonstruktion der 4 Anderen. Die Verneinung von Gattungsidealen, die Werkidealen vorauseilen. Vielleicht ist tatsächlich der Prozess des Entstehens gemeint, per se einer, der akklamierte Vollkommenheit beiseite schiebt. Zur Entschleunigung gehörte es also wahrscheinlich, Text zu produzieren, der sich diesem Gattungsstreben entzieht. Der auf Augenblicklichkeit setzt. Einem langen Augenblick entlang. Wieder und wieder.)

Haiku, systemtheoretisch:

Auf dem Arbeitsamt

Nach Abschaffung des Wetters

Meteorologen

(Heut spritz die Bambushex nicht ihr Gemüse sondern Gartenplastikstühle ab. Wer mag darauf sitzen?)

Über das Gemüt (ist021)

I Zit. Aus Tschudin, Kleine illustrierte Schriftgeschichte: Über die Anpassung von Handschriftlichkeit an historisch vorgängige Schönheitsideale.// Über das Schreiben im Beinahe noch Rausch. Über das Schreiben mit Kater. Man sieht es der Schrift an. Kann beinahe ihren Gehalt buchstabieren. II ([Kohärente] Abweichung. Ein Anderer hat geschrieben. Aber wer?). Das Schreiben (das Denken) schmerzt im Moment seines Stattfindens, in dem ein klarer Gedanke kaum zu fassen. Und doch sind mir die liebsten (es sind nur wenige solcher Texte) in diesem Zustand entstanden. Sie sind von einer [hier] abweichenden inhaltlichen Unklarheit, sprachlichen Klarheit dagegen, so zumindest in meiner Erinnerung. (Vielleicht erinnere ich aber auch nur die Begebenheit dieses Schreibens). Ich habe noch einen kleinen Ordner mit solcherlei Handschriften, oder Alltagsschriften, wie es heisst. Dabei handelt es sich doch inhaltlich [um] Schönschriften – wie unklar auch die Begriffe sind, wenn sie in ästhetischen Zusammenhang gebracht werden. Ich finde diesen Ordner wieder. Ich entdecke dort Briefe und Entwürfe zu Texten, die niemals [Gattung] und Vollendung gefunden haben, und solche, die nur noch in ihrem Schriftbild (Schönschrift? Alltagsschrift?) eine inhaltliche Anlage vermitteln. Ich entdecke dort beispielsweise eine Seite mit dem Titel “F1” // III einseitiger Text mit dem Titel “F1” und daneben “Freitag” … nicht transkribiert, kein OCR // IV Diebe der kursiven Alltags bescheiden, übt Kerbzug in grossen Mengen berge, hellte, ungemein beguetigt, ergeben keine schnellen Schreiben in Nordwolle, der auch die momentane String vererben. persönliches Merkmal ist die Hadschi, aber auch der Geist. Das Denken schuerzt, dem klarer Gedenke kaum zu fassen. Dabei bellt es doch, solche, die eine inhaltliche Alge windeln.