Buch und Zug (notula nova 65)

Schriftwechsel: Bleistift > Kugelschreiber. (Bitte das Digitalisat dementsprechend mitzudenken).

Und: Loslabern. Auch so eine Art (und alte) Schreiberkenntnisfunktion. Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Labern. Was natürlich auch in der Summe dann Text ist, der in erster Linie demonstrieren will.

“Die Nichtherstellbarkeit des Abwesenheitsglücks”, “der Schock”, … das gilt, wie ich finde, aber nicht nur für Körper, sondern auch: genau!

O.K., Du hast nach 1 Argument gefragt, warum man Goetz gerne läse. Das sind so Phrasen wie “weil vom internen Parlament meiner versammelten Bestrebungen kein Einspruch erhoben war …”. Aber nicht nur der Satz macht es aus, der ja vielleicht nur ein gehobener Durchschnittssatz ist. Es ist auch die (räumliche / zeitliche) Setzung solcher Sätze. Die Punktgenauizität.

Wenn man dann aber den Text ansieht, fühlt man sich doch bestätigt, raunt man sich zu: Ich schreib nix langes mehr. Will nur noch kombinieren (der Kombinator). Später: Schreibe aber vielleicht doch noch zu lange (räumlich). Muss noch kürzer werden (zeitlich). So kurz vielleicht, dass man es gerade noch nicht mit Lyrik (War da was?) verwechselte.

Jetzt ein Halt in Sargans. Sind wir nicht dort auch schon mal umgestiegen? (Gutes Zugbuch, also. O.K. Okayeness Zugbuch, so.)

(Die junge Musikerin, zumindest studiert sie Notenblätter, zieht nun schon zum 2. Mal um. An einen Viererplatz mit Tisch. Dabei sass sie doch immer allein. (Aber: man steckt ja nicht drin, in so einer Einsamkeit.)

Vielleicht schwierig (complicated) also: so ein Alleinsein auf Dauer. Am immergleichen Ort. Vielleicht aber auch nur: Differenzversessenheit. Die Justierung von Körpergefühl. Auf kleinster Skala.

webcurator

httrack

Drei Männer am Abend (ist027)

I Zit. Aus Verständliche Forschung. Schrift und Sprache: Transformationsprozess des chinesischen Schriftzeichens für “Abend” aus der Shang-Zeichen-Zeit („Drei arbeitende Männer unter der Sonne“) // Der Vater und die zwei Br[ü]der. (Im Streit. Promille). Der Sänger, der Schlagzeuger, der Gitarrist. (Auf einer Bühne, in einem Jugend[treff]. Eine Vorband. The deliverance, Haschisch, Polizeieinsatz.) Der Student und zwei Kommilitonen. (In einem Irish-Pub. Ein Pub-Quiz. Kilkenny. Cider – Strong bow. In […]latschen. Am Bodensee […]). II Zwei Söhne, ein Onkel. (Nach einer Beerdigung. Des Vaters. Die Trauerfeier im Hochsommer. Schnitzel, Pommesfrites, Salat … kein Mensch [hat] Hunger. Doch, der Onkel lässt es sich schmecken.) Zwei Enkel, ein anderer Onkel. (Nach einer Beerdigung. Im Frühjahr. Der Leichenschmaus in einem Café. Bier und Pizza.) Der [Schüler] und Sportler mit Mitschülern in einem Team (Die Tischtennisplatte mit ihrem Tischtennisplattengeruch. Teenagerschweiss. Turnhalle. Von der Decke baumeln Ringe an Seilen). Ein Schriftsteller, ein Musiker, ein Verleger. (Diskussionen an einem Küchentisch in Köln. Niemand hat Recht. Alle haben Recht). Der Angestellte, ein Kollege, noch ein Kollege. (Verarbeiten eine misslungene Sitzung, planen eine Revolution … die sich nie ereignen wird) usw. // Drei zerbogene Nägel. Kein Loch in der Wand. Drei Pilze mit [unheimlichen] Substanzen. Dazu ein Laib Brot. Ein Herzdach. Eine Sultanspalastbedachung. Eine Dienerschar. Drei [tanzende] Olympioniken. Und der Hut von Fred Astaire. Geht bald die Sonne unter … III ölige, tätige Zeilen entstanden aus teilen der Shag-Zeit, vergütende Sonnen und Vorland. Der Katers Mensch, Der teile kein Loch.

@etkbooks twitterweek (20091204)

new blog post: Das Notizbuchblog über das blaue Buch der Weissheit http://bit.ly/7v82N7 / (wer keine anderen vorstellungen und ideen mehr vom begriff “mensch” hat, als das selbst und seine interessen, hat gar keine wahl.) / (wer sich keine gedanken über individualität macht, wendet vermutlich den begriff “mensch” nur auf das selbst und seine interessen an.) / (wer das Andere nur noch als gruppe wahrnehmen kann, hat sich vermutlich zu wenig gedanken über individualität gemacht) / jetzt in der arena: die facebooksgruppe “wir schämen uns” gegen die facebookgruppe “wir schämen uns nicht”. / Elfriede “Jelinek, wer ist das eigentlich?” (Matula) / supertop zum fest!: ultralimitierte Special-Edition mit Glöckli, Ängeli und Tänneli auf der Box!: http://www.huettenquartett.ch / new blog post: 2007-11-25 Viele Geschäfte haben zu http://bit.ly/5XDVNU / nessaaltura: RT @BuecherOnline: RT @etkbooks Do minaret yourself. Download Bastelbogen zum Minarettbau http://im.ly/119e2/ / BuecherOnline: RT @etkbooks Do minaret yourself. Download Bastelbogen zum Minarettbau http://im.ly/119e2/ / Do minaret yourself. Download Bastelbogen zum Minarettbau http://www.dirtyhandsprint.com/news/index.php?2009/10/30/140-minaret-your-self / @lovelybooks klarer fall! das hier: http://www.etkbooks.com/weissheit / Ti= Soll die plattdeutsche Sprache gepflegt oder ausgerottet werden? Gegen Ersteres und für Letzteres – Europ. Hochschulverlag #sprachpflege / new blog post: Werkschau #5, Bilddoku http://bit.ly/72AacD / in “idiot” ist noch so etwas wie ein rest harmlosigkeit eingeschrieben. darum plädiere ich für den begriff “arschloch”. / Kulturminister der Schweiz übersetzte Arno Schmidt in Luzerner Mundart: “Obig mét Goldrand” http://bit.ly/8LdrBu (via @inadaequat) #CH / eine verlagsveröffentlichung säumiger zahler http://www.grossrosseln.net/start.html #bilanzpranger / Lotree: RT @hor.de linkt & kommentiert wieder. prima. http://hor.de/links-sinn-gemacht/ #lbn / hor.de linkt & kommentiert wieder. prima. http://hor.de/links-sinn-gemacht/ #lbn / “psychologischer Kopierschutz” #wörter / und: http://www.spotify.com als textserver denken #lbn / nicht das suchen oder / und finden ist das problem. das erinnern ist das problem. / new blog post: Paris, Kafka (notula nova supplement VII) http://bit.ly/8ygTV1 / Dental-Romanze #wörter / Porombka, Stephan: Hypertext : zur Kritik eines digitalen Mythos (2001) #pipeline (entdeckt @mauszfabrick) #lbn / RT @Lotree: Nachwuchsautoren http://bit.ly/5JCJC2 (spiegel & die thaliaisierung der information) / vernakert #wörter / new blog post: Grosz, Andreas: Meine Geliebte http://bit.ly/8jEEJw / 15.1.2010. URBANE SOUNDS AUS AFRIKA: mit Radioclit, DaladalaSoundz, Martin Pecheur. Dachstock / Reitschule http://www.norient.com/ #termine / der “Moral-Trompeter von Säckingen” #wörter / Do It With Others (DIWO) at the Dark Mountain. A Mail-Art project across physical and digital networks http://www.http.uk.net/ #lbn / frescosecco: @etkbooks das könnt’s treffen / @frescosecco ich probiers mal mit “teilnehmende entzeugung” … / frescosecco: @etkbooks die Versuche, Distanzen zum Tatort einzulegen nun…auch ein interessantes Phänomen insgesamt. (und gibt’s Worte für diese Scham?) / frescosecco: «Ein Bockigkeitswettstreit unter Bergbauern»: http://trunc.it/3jlfd (via @etkbooks) / RT @hackr: scroll clock http://toki-woki.net/p/scroll-clock/ (via @labnol) #lbn / (und: ein c-ausweis gewinnt, gegenüber der id, plötzlich wieder an wert. an gewissen distinktionsbörsen.) / “Das Plebiszit in der Schweiz ist nicht ein schiefgegangenes Plebiszit, es ist ‘das’ schiefgegangene Plebiszit.” http://trunc.it/3jlfd / new blog post: Mein Bleistiftgebiet (ist026) http://bit.ly/8yscUs / “annus horribilis” #wörter / @rittinergomez das auf jeden fall … / @fabeblau müsste man mal versuchen. in ch gibts da auch nicht so ne richtige tradition. andererseits: dichten heisst ja jetzt twittern … / rittinergomez: RT @etkbooks #ch-abstimmung: nicht radikaler, aber weiter schreiben. / fabeblau: @etkbooks radikalere & lautere gedichte schreiben? / #ch-abstimmung: zum 1. mal mitgemacht. vollständig zur minderheit erklärt worden. radikaler, lauter werden? oder wieder gedichte schreiben? / Abstimmungssonntag, 29. Nov. 2009 http://www.journalfuerkunstsexundmathematik.ch/2009/11/29/abstimmungssonntag-29-nov-2009/ #ch / RT @frescosecco: ommwriter.com/, die meditative Textverarbeitung #lbn / “die Woche des lebenslangen Lernens” #wörter /