@etkbooks twitterweek (20100130)

new blog post: 2007-12-01 La plus grande des http://bit.ly/aXv791 / gastiert bis sonntag in münchen … / Möchten Sie Das Kindermädchen wirklich in den Papierkorb schieben? / nicht zu vergessen: http://hor.de/am-28-januar-alte-nachrichten.html / RT @landeskunde: “Wie mir die #Schweizer die #Sprache verbieten” = interessanter Text auf 3sat.Kulturtube http://bit.ly/bGvgMt / http://www.8081.biz/ / @fabeblau ah, jetzt erst gesehen … / @oliverg der 2. kaffee! genau! das wars doch … / oliverg: @etkbooks 2 Kaffee und dazu TED Videos 😉 das hilft. / letzte zwei tweets @oliverg … herrjeh, bin ich heut konfus … / zu 1) passiert manchmal mit diesem igoogle-widget … / 1) zu letzterem: war quasi ein versehen 😉 … 2) … wär wohl rekonstruierbar … / oliverg: @etkbooks die syntax ist ja: “RT @weresgesagthat wasergesagthat” und ich hab das nicht gesagt 😉 / oliverg: @etkbooks das ist jetzt eine originelle Art zu Retweeten (?) / oliverg: @etkbooks Person wäre ja zu Dir zuordenbar wahrscheinlich ;=) / oliverg: @etkbooks Stimmt auch wieder. Direkt ansprechen ist sicher eleganter. Andererseits kann auch der Tweet schon nen effekt haben. / RT @oliverg: naja. vielleicht erst mal weiter beobachten. beim nächsten mal klartext. denunziation hat ja auch so eine gewisse dialektik. / oliverg: @etkbooks beim postebotenchef beschweren? Dann kann er bald stattdessen Laubsammeln. / neuer service: in #ch kommt nun der postbote in deine wohnung und erzählt dir seine ausländerfeindlichkeit direkt ins gesicht … / new blog post: Über das Schreiben als Bauen und Entwerfen http://bit.ly/aII0uY / new blog post: Dublin Core Fantasies (notula nova 70) http://bit.ly/ah9grZ / http://www.litrix.de/ scheint auch sanft entschlafen … #lbn / RT @uploadmag: Google Reader Can Now Track Changes to Any Website http://bit.ly/4rNSwW #lbn / fabeblau: @etkbooks schreibdichfrei.de schreiben sich wohl wie einst eulenspiegel an den haaren herbeigezogen aus dem sumpf… starker auftritt! / schreiben lernen: zwischen 0 und 1000 stutz … http://www.schreibdichfrei.de/ / http://www.die-schreibschule.com/ #lbn / new blog post: Jansen, Sabine: Nach dem Abendessen … http://bit.ly/8LEs97 / Arbeitsstelle für Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit #wörter / http://www.litaffin.de #lbn / Versuch über die Dichtkunst im Inkareich (I) http://begleitschreiben.twoday.net/stories/6153023/ #lbn /

2007-12-01 La plus grande des

the sooner the better

flenne in meinem lotterbett

dem schreibbett stottere grinse

an bein tuch laken greine mich

verzotteltes haar winsle über den

balkon rand flüstere ich lieblich die

morgensonne lächere mich wenn

bloss du hier wärst umarme das

teeglas bald ist oder ein spazieren

gehen zum NIL das ist gar nicht so

einfach einfach

La plus grande des solitudes so Tahar Ben Jelloun und man geht auseinander, einfach so, verzieht sich, ich flenne rotze huste weine. Schlieriges Licht. Oder lesen von Kurzsichtigkeit. Der SCHLEIER nebulös eine Weise des Sehens und dies Gebilde STADT entzieht? Ja, wem denn? Schleier, nein, festes Tuch bei 29°C schwarzes buntes Tuch über cotton Tuch sheet gespannt, in milchig VERSCHLEIERTER mit Namen Kairo gehe, atme umgehend Hauch aus Verbranntem. Wüstenstaub? R. schrieb Dein Foto ist ja unerwartet! das Brutale zartgefärbt! ein bisschen Dunst tut immer gut das ist so poetisch jedenfalls ist die Farbe sehr schön auf meinem Bildschirm! Morgen früh muss

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Über das Schreiben als Bauen und Entwerfen

(Florian Neuner spricht mit Elisabeth Wandeler-Deck)

(…)

“Die Schweizer Schriftstellerin Elisabeth Wandeler-Deck weist mit ihrem Buch Da liegt noch ihr Schal einen Weg, wie die literarische Aneignung einer derartigen »metropolitanen Landschaft« aussehen kann. Die ungewohnten Räume – in ihrem Fall der Strip von Sihlbrugg – verlangen nach einer anderen Sprache und anderen literarischen Mitteln, mit konventioneller erzählender Prosa ist ihnen nicht beizukommen. Wandeler-Deck projiziert auf den Transitraum ein vielstimmiges Geflecht aus Personenrede, Bildern, Fragmenten von Geschichten. Sie schreibt: »Sihlbrugg ist schräghin anzubetrachten, ist hinwegzuschreiben, durchgängig als Durchgangsort zu nehmen«. Es gibt noch nicht viele Anzeichen, dass die grundstürzenden Veränderungen unserer Städte und Agglomerationen Widerhall in der Literatur finden. Wandeler-Decks Buch ist eines.”

(…)

Dein Buch Da liegt noch ihr Schal ist angesiedelt an einer Durchzugsstrasse auf der Strecke Brüssel–Zürich–Mailand, einem Ort, an dem Tankstellen und Motels das Bild prägen und der normalerweise nicht zum Verweilen einlädt. Was hat dich daran interessiert?

Ich bin in Zug aufgewachsen, einer Kleinstadt, entstanden genau auf dieser Durchgangsstrecke. Diese ihre wirtschaftsgeografische und geschichtliche Verkehrslage war Unterrichtsthema schon im Laufe der Volksschule. Und wurde erfahren. Im Auto. Man fuhr nach Zürich. Eher selten zwar, zunächst.

Die allmähliche Veränderung genau dieser Strecke, auf der schliesslich und sehr spät in meinem Schreibleben, die Frage nach dem Text gezündet hat. Der Knotenpunkt und die Gasthäuser; deren Veränderung. Der »Löwen« – die Löwen. Eine Erinnerung an die erste Autobahnfahrt durch ein zerstörtes Deutschland im Wiederaufbau. Die Autobahnen der Nazizeit, die Raststätten. Und dort der kleine Löwe, den ein Fotograf den Kunden, den Kinderkunden in den Arm legte für das Foto. Der Umbau der Schweiz in Etappen zeigte sich an der durchfahrenen Strecke; die Strecke des Buchs ist schon nicht mehr jene begehbare und sichtbare heute – erneuter Umbau.


(…)

Weiter / Quelle …

Da liegt noch ihr Schal

Dublin Core Fantasies (notula nova 70)

Nett mit Bas Böttcher geplaudert. Die textbox müsste weiter theoretisch ausgebaut, theoretisiert werden, denke ich. Eine kleine Theorie der Textbox, o.ä. …

Und: Der Tod als Anlass zum Leben.

Und: Alfredo Häberli. (Sic!). Nicht nach seinem Stil suchen. Sondern nach seinem Klang.

Samstag, 14.11., auf den Weg zur B09. Kurze Produktionsplanungsnotiz zum bislang nicht näher bezeichneten (bearbeitstitelten, oder doch?) Film-/Videoprojekt. Wir nennen das Vorhaben nun (erst einmal) “Trailer” (oder?: MyTrailer?) – UT möglicherweise: Datenbank der Realfiktionen. Oder: life is later than fiction. Oder: real fiction database. Oder: … Im Zentrum steht die Idee, dass das Leben (mein Leben, privatim. Ich, Protagonist, Erzähler (Beobachter, Seher)) erfundene Wirklichkeit bebildere. Das ganze Filmmaterial muss also gefiltert und auf vielleicht einhundert 1-minütige Sequenzen, bereinigt von konkreter bzw. auch privater Persönlichkeit, werden. Literarischer Text muss zu den zu sehenden Kamerafahrten, Blickschwenks, Zooms, unruhigen oder ruhigen Minuten recherchiert und assoziiert werden. (Eine Textpassage herausgeschnitten, zum Bild gestellt / montiert werden. Ein Metadatenapparat (Dateiname, Länge, Keywords, Broadcast-Status, Amazon-Rezension zum Text? Haha, und vor allem Autorschaft und Texttitel, angefertigt werden. Letzterer wird auch Titel des Ensembles einer Dokumentationseinheit dieser DB werden.) Es muss also erhoben und arrangiert werden: Titel, Video, Textpassage aus: Buchtitel / Autorschaft … Organisation d. Metadatenapparats. Zu überlegen, ob vielleicht anzusetzen in Dublin Core. Soweit der Stand der Überlegung. Nun filtert man …