@etkbooks twitterweek (20100424)

noch viel trauriger als um diese zeit einen newsletter zu erhalten, muss es sein, einen zu versenden. habe mitleid und storniere nicht. / Zweitausendeins: @ektbooks bei uns gabs nur mal das mit den Kornfeldern. Aber he: das hatte vielleicht was mit der Herrengedeck-Industrie zu tun!  / @Zweitausendeins “biere, bücher, blasen. geheimdispositive der macht”. gibts den titel schon bei euch? / Zweitausendeins: @etkbooks nene, Absprachen zwischen Bier- und Prostata-Industrie gibt es doch schon lange. / @Zweitausendeins und alles fünf tage vor dem http://www.inkontinenztag.ch/ in zürich? das alles kann kein zufall sein. / http://etherpad.com/ep/pad/slider/13sentences #lbn / “Brauchen wir einen “Welttag des Buches” oder eine genauere Vorstellung davon, was “Lesen” bedeutet?” http://trunc.it/7gkww / “Between the Pixel and Word: Screen Semantics” http://www.hyperrhiz.net/hyperrhiz07/27-essays/94-between-the-pixel-and-word / papi97: @etkbooks alle Zeichen weg, das wäre eine Möglichkeit, die andere eine Erhöhung auf 160 Zeichen / ein bildverbot sorgt doch eigentlich lediglich dafür, dass vorstellungsgemeinschaften quantitativ optimiert werden. / die totale mündlichkeit./ was machen eigentlich @fischliundweiss ? / vielleicht wäre es friedlicher, wenn man alle zeichen und symbole verbieten würde. / und: wie wird google reagieren? (what would google do?) http://trunc.it/7eiam / ob man die imaginatio künftig an die google-bildsuche outsourcen kann? / @goncourt jetzt haben sie mich aber gekriegt! chapeau! / goncourt: @etkbooks http://bit.ly/auit2k / stellt sich adam im adamskostüm auf einem fahrrad vor. / der adamskostüme waren es – semiotisch gesehen – eigentlich immer mindestens zwei. wer davon sprach, war damit auf der sicheren seite. / http://www.buypichler.com/ #lbn / schangsen & probleme … “Schweizer Verlage brauchen deutsche Leser” http://trunc.it/7g2zb #lbn / rittinergomez: @etkbooks haben ferien und sind leider nur virtuell im lande / da schau ich doch mal rein: RT @umblaetterer: »Die Zerstörung der Leipziger Stadtbibliothek im Jahr 2003« (@SuKuLTuR ): http://bit.ly/bmydlm / new blog post: 2007-12-13 abu al hôl oder http://bit.ly/9Q3dvp / @rittinergomez geht ihr hin? wir zelten da ja auch wieder mit http://www.swips.ch/ / Betäubungsfutter #wörter / new blog post: Gestell und Ungestalt. Cahier. Faksimile I http://bit.ly/c3rsDJ / stichwort sprichwort http://trunc.it/79aby #lbn / Virtual Institute For Neo-Structuralism and System Theory http://trunc.it/78mr7 schad, dass es kein blog ist. fb ist mir echt zu anstrengend / new blog post: Architextur: Aufblitzen des Erzählens http://bit.ly/cHQAz4 / new blog post: Starwriter Graphik (notula nova 81) http://bit.ly/dzG8xC / Der Peng-Club http://trunc.it/79jhj / “Private Voodoo” im bund-blog “zum runden leder” http://trunc.it/7bt4k / ahab http://trunc.it/79z3h / re:publica 2010 – Ein Messebericht von ALÉA TORIK http://titel-magazin.de/artikel/3/7301.html #lbn / http://www.zettels-traum-lesen.de/ #lbn / der matthäus-effekt, auch bekannt als #dtsiadgh / aber auch die kommentare mit schmackes … http://www.freitag.de/community/blogs/perkampus / hej, micha! das hat doch nie jemand bestritten … http://trunc.it/7906d / was tun bei ausflockender kokos-pastinaken-suppe? / RT @maiksoehler: “women just could not under any circumstances find him attractive”: n+1 über walter benjamin http://trunc.it/78758 #lbn / SCHREIBEN IST EINE BESTIMMTE BEWEGUNG MIT DER HAND – LITERATUR UND HANDSCHRIFT http://trunc.it/7abvc #pipeline /

2007-12-13 abu al hôl oder

oder milchiges dem zwischen bei

gemischt (ich) (übertrage daten) (warten)

stürze mich (aber worauf) die kunst (ah?)

zu jonglieren vergessen (essen?) was heute

war? war? ein handgedicht?

abu al hôl oder es gelang manches oder Milchiges dem Zwischenraum beigemischt (ich) übertrage Daten (warten) stürze (mich) auf die Kunst zu jonglieren vergessen (was heute? war?) und wie (ich) im Abtippen das Vorgegebene missachten lernte, gelernt, heut, besuchsweise, den Ausdruck VATER DES ENTSETZENS und fand zum Ziel SPHINX 1 klein Wort und noch eins und wie viel gesagt in hiesigem Sprechen und wohin und mit Hilfe des Telefonapparats mobile und wie der Fahrer den Weg fuhr jede Fahrt eine Sightseeing Tour wie den Stau und den Stau vermeiden Ausweichtouren –routen suchte das Ziel bei den tanzenden Pferden, meines. Sie stand schon da, als ich

index

Starwriter Graphik (notula nova 81)

5155 START DATA100

Aha, der Graf von Monte Schizo

Nachträgliche Erklärung zur Kafkaedition (on demand): Der Text als Problemperformance. Die Auslotung von Rand und Begriff: Gattung, Werk, Text, Lektüre, Edition, Ikonographie usw.

F, Fidelité (Treue): (Der Hut, der Spiegel, das Gesicht mit Zigarette, die Kommode. Das gespiegelte Bücherregal. Das Obst in der Schale. Ein Stapel Schriften. Eine Lampe. Ein grüner Stuhl.) Die Geste, kurz bevor sie Bedeutung bekommt. Der Charme. Und: Freundschaft ist Komik. Und: Die Freundschaft als eine Bedingung des Denkens. Und: Die Emanation Foucault.

Andererseits ist der Mensch die Identität der Dinge. Ist seine physische Adresse der Fingerabdruck jeder Entität. (Plötzlich, epiphanisch: Der leere Moment.)

Überhaupt: gibt es kein gleiches Recht im Unrecht (H. Eichel). (Die Computer der Zukunft werden mit uns reden können, als wären wir Menschen.)

Unter diesen Voraussetzungen und Annahmen muss vielleicht “Werk” nicht mehr als Adressierung oder Signatur auf einer Zeitachse verstanden werden, sondern eher als Vektor, besser: als vektorielles Kontinuum sichtbar gemacht werden. (Vgl. Starwriter Freestyle Graphik)

Architextur: Aufblitzen des Erzählens

Günter Eichberger porträtiert Elisabeth Wandeler-Deck und Da liegt noch ihr Schal

(…)

3

Ein Nicht-Ort ist Sihlbrugg, allerdings nicht im Sinne einer positiven Utopie. An der „Durchfahrlandschaft“ baut sie gleichsam weiter, nicht mit Baumaterialien, sondern mit dem Material der Sprache. „Hänge weitere Architekturen hinein mit ihren Personenfiguren – es entstehen Architexturen. Es blitzt Erzählen auf.“ So nimmt Gestalt an, was gar nicht da ist, wenn auch „nur“ als Text.

Ist das Motel im Buch „Da liegt noch ihr Schal“ nun ein reales – eben jener nach amerikanischem Vorbild in die Schweizer Landschaft „gepflanzte Fremdkörper“ – oder eine Art „Memory Motel“, das aus Erinnerungen zusammengesetzt ist und im nächsten Moment des Vergessens in sich zusammenstürzt, wie in der Nummer der Rolling Stones und einem Theaterstück von Wolfgang Bauer? Wandeler-Deck zitiert dazu aus Peter Eisenmans „Aura und Exzess“: „Fiktion wird zur Simulation, wenn sie ihren fiktionalen Zustand nicht als solchen erkennt, sondern versucht, einen Zustand der Wirklichkeit, der Wahrheit oder der Nicht-Fiktion zu simulieren.“

Die Türen, die nach draußen führen – Pforten der Wahrnehmung – , machen das Motel erst aus. Von innen können wir das Gebäude nicht sehen, wir müssen uns ins Freie, „ins Offene“ begeben.

Und wie liest sich das?

„Oh rufen wir, dem Text die Haut abziehen! Dem Gebäude die Haut abschälen!“ (Laut Roland Barthes ist die Sprache eine Haut: „Ich reibe meine Sprache gegen die andere. Sie ist, als ob ich Wörter anstelle der Finger hätte oder Finger an der Spitze meiner Wörter.“ Und aus dieser Reibung entsteht die Lust am Text.)

(…)

Mehr: http://www.gat.st/pages/de/nachrichten/4255.htm