Spieltexte (notula nova 90)

Nichts als Tapete, was in Regalen ruht. (Stattdessen, was wollte man noch erwähnen, etwas gemeiner, genauer: B nennt den A einen R. Er sagt: er ist halt ein R. Genau so. Das hat man doch schon mal gehört. Das hat man doch so schon mehrfach gehört: genau so. Um nicht zu sagen: exakt. So werden auf einmal Strukturen sichtbar gefühlt. Und da fällt plötzlich auch ein, dass das nicht nur einmal “genau so” gesagt wurde, von B, und dann von B und X, sondern so auch schon von Y und Z. Und da muss man dann schon festhalten, dass die Menge von B und X und Y und Z undsoweiter, eben auch eine Menge ist, die noch im Einzelnen in manch anderen Merkmalen durchaus übereinstimmen. Mehr möchte man dazu vorerst nicht sagen, aber es geht da jedenfalls um Charakterliches. Aber will man denn Teil dieser Menge sein? Genau!

Am nächsten Morgen

kommt man irgendwie nicht so

recht in die Gänge

(Kein Problem, im Gegenteil, das Heft ist auch gleich voll. Bleiben noch 2 Seiten mit der Option auf Fortsetzung anbei. Man muss also nicht zwanghaft Überschüsse produzieren und sie an irgendwelchen Tafeln auskippen, wenn der Ranzen spannt. Da liegt auch noch 1 Banane.)

Nur noch dieses: der Dame nebenan hängt das Fleisch etwas lang vom Hals; d.h. sehr bedenklich herunter. Das muss nicht weiter erstaunen. Irritierend aber, dass daraus ein Kult gemacht wird.

Ach Ana

Ein paar interessante Sätze aus Bridgerätseltexten:

Wer Runnerbird mit einem wildfremden Partner spielt, kann alles erleben.

oder

Ihr Partner war Teiler und eröffnet 1 Karo.

oder

Mein Schlemmen ist besser, als meine Reizung.

Überhaupt muss die Bridgerätseltexterszene eine interessante sein. Die Produktion von Kleinen Formen, die entschieden zwischen Spiel, Sprachlust und Pragma oszilliert. Wer solche schreibt und rezipiert :

BRIDGE – AUFGABE

West hat mit einer 2 SA-Eröffnung eine schwache Hand mit mindestens je 5 Karten in den Unterfarben gezeigt.

Lösung: West kann maximal 3 Karten in den Oberfarben halten. Hält er mindestens 1 Pik, ist der Kontrakt gegen jede Verteilung sicher, da nach dem Abzug aller Atouts immer ein Karo geschnappt werden kann. Süd gewinnt den Angriff mit Karo-König und spielt zunächst Pik-As.

Variante 1: Der ungünstige Trumpfstand bedarf besonderer Vorsichtsmaßnahmen. Der Kontrakt wird erfüllt, wenn wiederum ein Karo geschnappt werden kann. Dies muss mit Pik-König geschehen, da ansonsten übergestochen wird. Weiterhin muss sichergestellt werden, dass Karo-As nicht geschnappt wird. Süd spielt dazu Treff zum As und Karo in Richtung König. Schnappt Ost, können die restlichen Atout abgezogen und das verbliebene Karo geschnappt werden. Bleibt Ost klein, wird ein Karo mit Pik-König geschnappt, der erste Atout-Schnitt gemacht, Coeur zum As gespielt und der zweite Atout-Schnitt folgt, um den Kontrakt zu erfüllen.

Variante 2: Diese Spielweise lässt den Kontrakt mit 100%iger Sicherheit erfüllen. Süd eliminiert zunächst die Atouts. Auf das fünfte Pik wird vom Dummy ein Coeur abgeworfen. Anschließend folgt ein Blanko-Coup in Treff, d.h. ein kleines Treff aus beiden Händen. West wird in der Folge durch Spielen der Coeurs in den Unterfarben gesqueezed.

Ach Ana ach

Dublin im Herzen











































Quote „Wir gingen durch die Gasse und studierten die Graffiti rechts und links an den verbarrikadierten Häusern. Wir kamen auf die Sean McDermott Street und liefen …“ (S. 113)
Source Dublin im Herzen / Autor Peter Sheridan / Verlag List, 2000
Keywords Auto, Gasse, Graffiti, Laden, Stiefel
Retrieved erste 4 von 5 Keywords in http://books.google.com/
Produced 05.02.2009, 05:46 PM
Added 12.11.2009, 10:12 AM
Time 1:06
Raw File VID00035.AVI
Entry No 0008
Size 19‘155 KB / MP4
Broadcast Public
URL (Video) http://www.youtube.com/watch?v=85f4-3yf7OE
Status Live!
Amazon Review Eine der gefühlvollsten, humorvollsten Familiengeschichten, 31. Mai 2001
Von Ein Kunde. „Dieses Buch ist eine der gefühlvollsten und humorvollsten Geschichten vom Aufwachsen in einer Großfamilie, die ich gelesen habe. Jede Menge nette Anekdoten machen Spaß, die Figuren sind absolut „likeable“, ich habe mit ihnen gelacht und getrauert. Auch wenn sich das erste Kapitel einigermaßen banal anbahnt – das Buch ist absolut originell. Nicht zuletzt mag der erst schlechte Eindruck auch an einer mangelnden deutschen Übersetzung gelegen habe. Jedenfalls konnte ich das Buch nach dem ersten Kapitel nicht mehr aus der Hand legen. Und so geweint habe ich auch schon lange nicht mehr. Der Vergleich mit Frank McCourt geht für mich eindeutig zugunsten von Peter Sheridan aus. Man mag es Verklärtheit oder Sentimentalität nennen, aber bei Sheridan wird Leben mit wesentlich mehr Wärme erzählt. Was für’s Herz, das bleibt!“

@etkbooks twitterweek (20100626)

oh, ist ja bachmannlesen. da machen mysql-tabellenbearbeitungsexperimente doppelt spass. ehrlich. / gendaken #wörter / nbp: 2007-12-22 ja, Iman, ja, und http://bit.ly/bnxCzg / Das Mitarbeitergespräch findet in einer angenehmen Atmosphäre statt. / nbp: Die Listenreiche (notula nova 89) http://bit.ly/aO54Wv / Geert Lovink: Informationsüberflutung – Was uns wirklich krank macht http://trunc.it/8x4h9 #lbn / nach “proaktiv” nun “prokreativ” … #wörter / dass beim besuch des kontrollverlages via twoday die werbung für ein berner paintballangebot geschaltet wird, hat etwas … stimmiges. / dieses “we’re tired of trees” hätte dabei eigentlich schon das potential eines superclaims. war nur nicht just in time … / vor dem hintergrund der 1000 plateaus verliert “and also the trees” 40% seiner klandestinität. / nbp: Theater in Versen http://bit.ly/aZYWyN / @rittinergomez ein migros-plastikbassin kaufen & im garten oder auf dem balkon aufstellen. reicht in der regel völlig … / rittinergomez: @etkbooks “Baditürsteher2 dann müssen wir immer draussen bleiben. / unser anspruch an “blue ocean” ist ja nicht der der addition, sondern der subtraktion … / Kaputtmachung #wörter / @rittinergomez der “Baditürsteher” als kunstmarktallegorie macht diesen fast wieder erträglich … / MelusineBarby: @etkbooks Provinzialtiät ist hässlich. Heimat ist schön und verloren, immer. Schicksal gibt´s nicht. / rittinergomez: @etkbooks denkt an die provinzialität der begriffe schicksal und heimat @pictura träumt von Baditürsteher, der nur schöne Leute reinlässt / denkt weiter an die provinzialität der begriffe schicksal und heimat. / # genau, merci fürs anfixen … RT @mauszfabrick: oha, antville wurde gestern 9 – happy b-day: http://tobi.antville.org/stories/2002805/ / aber vielleicht ist das auch der zweck der übung. kann man gleich da bleiben. / so ist bspw. “bern ist überall” und vor allem in berlin medial eine monatliche berner mitteilung. man glaubt sich selbst beinahe in berlin. / @frescosecco nein, glaub ich nicht, dass das ein ch-spezifikum ist … wird hier gefühlsmässig aber öfter gebracht / grösser geschrieben … / finde auch (s. editorial) das zusammendenken von “abgebrochenen zelten” und “nationalen auslandsstipendien” etwas zwiespältig … / @frescosecco hm. finde ja, bargfeld hat was schicksalhafteres … die aktuelle pro litteris gazetta weist nun eindeutig nach, dass p.n. kein schriftsteller, sondern ein schriftstellerdarsteller ist. /

2007-12-22 ja, Iman, ja, und

na ja kaffeebrühe im zug und auch 4 tage

schrieb der kaffeetrinker mit providence und

boston only on the side so viel WEISS aus

dem zugfenster schon lange nicht mehr

gesehen! schnee als insert hier eine vor

stellung die mir gefällt am rand der

wüste schrieb bis zum einnachten

da war die luft sehr klar

ja, Iman, ja, und Achmed. Ein Weihnachtsbaum stand da. Willkommen! Da waren wir schon weit draußen gewesen. Da hatte die Autofahrt schon gedauert. Da hatten die hohen Häuser im Dunkel gestanden. Da waren die Eingänge dann im Dunkel bei der Baustelle. Da lag dann Sand. Da waren er und ich zu zwei Weihnachtsgästen geworden, auch war ein lieber Vater hergekommen, ein Freund war da und ein Freund. Da waren die Getränke bereit gestellt und die Kleinigkeiten. Was wünscht ihr Euch? Und den Wunsch hinschreiben aufs geschenkte Papier. So entstand uns ein schöner Weihnachtbrauch des Wünschens, man schrieb auf, man faltete Zettel eng, um sie zwischen die Zweige zu

index

Die Listenreiche (notula nova 89)

Worüber also wurde da gesprochen, nachdem die bekannten Projekte endlich mit der Ebene ihres Bekanntseins bekannt gemacht? Wie oben versprochen, dokumentieren wir für Sie:

Der/die/das

User

Experten

Lieblingsbücher

Alleinstellungsmerkmal

Printmedien

Konkurrenz

Auswertung

Ausrichtung

Einerseits

Andererseits

Metakritik

Sammeln

Archivieren

Archivfunktion

Positive Merkmale

Flüchtigkeit

Information

Archiv

Privilegien

Einzelarchive

Hinweise

Machbarkeit

Dialektik

Oberfläche

Tiefe

Seltene Unikate

Produktion

Schreiben

Wer?

Wer schreibt professionell?

Wie wird bezahlt?

User

Experten

Legitimation

Über Bücher

zu sprechen

Schwellen

Gütesiegel

Wirkungen

Seriosität

Literaturpäpste

Publikum

Leser

Gespräche

Geschmack

Abbilden

Bewerben

Gefragt sein

Argumentieren

Spiegeln

Hierarchien

Mechanismen

Verfilzung

Interessen

Blogger

Anonym

Pseudonyme aufdecken

Honorare

Bezahlen

Berufsstand verschwinden

Die grosse Frage

Diskussion

Abschneiden

Forum

(Sie aber werden fragen: Was aber war noch mal DAS LITERARISCHE LEBEN?)