@etkbooks twitterweek (20100731)

VisuellePoesie: very cool text-art project –> http://www.yourworldoftext.com/ (via @etkbooks) / http://www.yourworldoftext.com/ #lbn ja, ok. auf /vielen/ mobilen devices … über testberichte von ipad-besitzerinnen würden wir uns noch freuen … #lbn / litblogs.net mobil: das wptap-plugin sorgt jetzt für noch angenehmere lektüre auf allen mobilen devices #lbn http://www.litblogs.net/ / Entlang der lebendigen Linie. Sexophismen. Ein lyrischer Zyklus. Passagen Wien 2010. Von Swantje Lichtenstein #pipeline / nbp: The Chomskytree-Haiku (Rhizome): Exposé / Paper http://bit.ly/9J3N3f / “(ein Buch am Rand all dessen, was jemals als Buch gegolten hat)” / ist von den schreibpraktiken von ponge angetan & bestellt sich nun die “Änderung der Ansicht über Blumen” http://www.engeler.de/opinion.html / nbp: Jung, Roland: Der Schnittpunkt (u.a.) http://bit.ly/bw7iwT / nbp: Schläuche (notula nova 92) http://bit.ly/cKnfZ6 / @jurijmlotman wenn wir mal was wirklich peripheres im netz gefunden haben … / das gefällt mir. so nenn ich mich jetzt auch: Germanist “an der Peripherie des akademischen Betriebs.” / “Abstraktion tut Not” … neue werkschau @ oh-welt.de / sabine jansen http://www.oh-welt.de/index-Dateien/Page355.htm / heut mal etwas (unendliche) semiose http://katalog.skypaperpress.com/?p=539#comments / nbp: Kalte Ente http://bit.ly/cFVKSh / http://bloegger.at/2010/07/blogger-vor-der-linse-christiane-zintzen/ #lbn /

2007-12-25 oder Wie vorbesprochen, werden

oder nur

lorbeer ingwer kardamom

zimt zimt

reis reis hühnerbein

reis reis

ich fresse dich

oder Wie vorbesprochen, werden wir Sie übermorgen, d.h. am 27. Dezember im Laufe des Vormittags besuchen. Bitte teilen Sie uns mit, wie wir am besten hinkommen. Bitte telefonieren Sie bald, damit wir die Fahrt organisieren können. Und senden Sie uns doch die Wegbeschreibung auf diese e-Mail-Adresse! Elisabeth Wandeler-Deck und Urs Graf. oder Ich danke Dir für den Gruss, hier angekommen nach einem weitern Ausflug in die Pyramidenlandschaft ausserhalb von Kairo. Heute ist ja Weihnachten – davon merkt man hier nur ganz wenig, da die Kopten wie andere Orthodoxe erst am 6./7. Januar feiern. oder Dein Neujahrsgruss ist eingetroffen wie schön

index

The Chomskytree-Haiku (Rhizome): Exposé / Paper

“Make rhizomes, not roots, never plant! Don’t sow, grow offshoots!”

(D/G, 1000 plateaus)

Hartmut Abendschein

The Chomskytree-Haiku (Rhizome) / TCT-H (R)

Online-Doku, 2010ff.:

http://tcthr.etkbooks.com/

Das The Chomskytree-Haiku (Rhizome) untersucht und visualisiert die in pragmatischen Texten enthaltenen poetischen Elemente und Strukturen und behauptet diese als Bildtexte mit ebenbürtiger Bedeutung. Pragmatischer Text, wie vorhanden in einem Ferienhäuschen am Sarner See, hauptsächlich aus regionalen Informationsmedien (Din A5), wurde markiert und gestaltet. Die Markierungen bezeichnen extrahierte Wortmaterialien, die gleichzeitig durch visuelle Strukturen (in Anlehnung an das Baum-Paradigma von Noam Chomsky) und der poetischen Idee der generativen Transformationsgrammatik präsentiert werden. So gewonnene Elemente orientieren sich an haikupoetologischen Prinzipien (Zeitigkeit, Zeiligkeit, Silbigkeit, Bildräumlichkeit). Umlagernde Wortwolken (tag clouds) und Kategorien werden durch Unterstreichungen (rot / blau) dargestellt und runden das einzelne Image (insgesamt sind es 10) ab bzw. öffnen (und schliessen gleichzeitig) einen semantischen Bewegungsraum jedes einzelnen Haiku und seiner visuellen Struktur. Die Bemusterung der Images mit funktionalen QR-Codes unterwandern diese gleichzeitig mit einer anderen Bildsprache. The Chomskytree-Haiku (Rhizome) ist in diesem Sinne eine Konzeptarbeit, die auch umfänglich im Internet dokumentiert und fortgeführt wird. Ihre Rhizomatik ergibt sich aus dem zugehörigen Ausstellungs- bzw. Installationskonzept. Die einzelnen Originalseiten wurden gerahmt und diese werden in der im einzelnen Blatt zugrundeliegenden Tree-Ästhetik gehängt, sodass im Gesamt wiederum ein als Metastruktur gedachtes Bild-Text-Strukturinstallat sichtbar wird. Eine Hängung bzw. Szene soll nur von kurzer Zeit sein (bis zu 4 Wochen), dann soll ein Ortswechsel und eine Variation der Elemente erfolgen, die aus synchronisierter Perspektive die Kontingenz und „Mannigfaltigkeit“ der Elementverknüpfungen thematisiert. Das Ergebnis und work in progress ist ein polyvisuelles, polytextuelles, polystrukturelles und polytheoretisches Image. Ein wesentlicher Theoriebaustein, der Baum bzw. die Wurzel als Denkfigur und Organisationsprinzip wird mit seinem Theorieantagonisten, dem des Rhizoms (nach Deleuze/Guattari, als Figur der Kontingenz und Allesmitallemverbundenheit) kontrastiert. Das so zeitlich und räumlich arrangierte The Chomskytree-Haiku (Rhizome) befindet sich in kontinuierlicher Transformation und versteht sich auch als Beitrag einer posttheoretischen Theorie.

Elemente / Destillate

Blick in die Ferne

Die Zeitspanne des Auges

ist keine Krankheit

ein Gast mit Koffer

ein Gespräch über Tiere

am nächsten Morgen

die feinsten Töne

nochmals verbessert die Zeit

freut sich die Chance

Bei Frühlingswetter

Der Gegner Vergangenheit

unter Kontrolle

Sommer der Sorgen

Hände vermeiden Körper

Haut Schichten Tage

April des Lebens

Das Begehren entscheidet

Behauptetes Recht

Vor uns liegt Natur

Wo man sich mit Wald bedeckt

Wandern die Gipfel

Sonniger Balkon

Ein neues Wohnerlebnis

eigene Autos

Am Abend das Fest

Der Sieger dieses Turniers

Nicht von Bedeutung

Hinter der Brücke

Beinhaus der Bibliothek

das Blaue Zimmer

Raum (Szene 1)

Schläuche (notula nova 92)

Ein Traum, mittags: H und S liegen auf einem Garagendach in einem Schlafsack; dann fallen sie von dort auf den Rasen. Schreie. Schnitt. (Gerade bei Regen: Vätersprüche verwenden: “Ist gut für den Rasen”. Erweitern (Symbolmord?) bei Kälte: “Ist gut für die Gletscher”. Undsoweiter. Eine Art symbolischer Vatermord in dieser Tradition ist es auch, solche Wendungen an nicht ganz todsicheren Stellen zu platzieren.

Tradition

Variation

Metonymie

Ironie

Erfindung

Doppelte Gesten

Und: das Internet ist ja eigentlich nur ein technisches Dispositiv und hat nur wenig ontologische Beschreibungskraft. Besser wäre es vielleicht von einem “on dit” zu sprechen. (Andererseits: Franz arbeitet ja auch gerne mit Motiven und Figuren der Literaturgeschichte. Man kann also sagen, er arbeitet in und mit dem “deep web”.)

Aber warum denn, Herr K? Die Autorschaft war lange genug nützlicher Protagonist der Rezension und hat dementsprechend das Interesse befördert. Nun, da die Brennweite irgendwann zu scharf und das Terrain um die Haut zu heiss und der Busch in Brand gesteckt ist, soll man mit dem Schlauch kommen?

Wenn Autorschaft als Hauptbürge für die Authentizität eines Textes herhalten muss, der auch noch wahr sein will, zur Vermarktung und Verwertung (bis ins letzte) herangezogen wird, hören die Fragen nach dem Autor doch nicht beim konstruierten Autorenimage auf. (Heut kommt Besuch aus Köln. Der Dichterlektor und die Malerinlektorin. Mal sehn, was die dazu sagen.)

Jung, Roland: Der Schnittpunkt (u.a.)



’Der Schnittpunkt’, für Hans Sahl 1991 (Plot, Handschrift auf Papier)



Roland Jung im ‘Museum zu Allerheiligen’ Schaffhausen

1985 Plakat von Ursula Hiestand mit einem Foto von Jürg Gasser



‘Roland Jung’ Film von Reinhard Manz mit direkt für den Film improvisierter Musik von Michael Fueter und Roman Weissert

‘DIN A5-DUO – eindeutig-zweideutig’. für ‘Kofferprojekt – mit 8 schweizer Künstlern’

Die 6-teilige Arbeit war konzipiert um variabel und Raumspezifisch passend gezeigt werden zu könnenn. Sämtliche Arbeiten mussten im Format DinA5 verpackt sein und fanden so in einen Reisekoffer Platz. ‘Kofferprojekt’ war somit nicht nur der praktikable- sondern auch folgerichtige Name für das ganze flexibel geplante Unternehmen. Zumal für die weitläufigen und klimatisch sehr unterschiedlichen Länder Australien und Neuseeland. Organisiert durch Marlise Staehelin, die auf diese Art einer Einladung für workshops und Vorträgen folgte. Begleitet war das ‘Kofferprojekt’ durch einen Film: ‘PORTABLE EXHIBITION with 8 swiss artists’ von Reinhard Manz mit direkt für den Film improvisierter Musik von Michael Fueter und Roman Weissert In Reihenfolge des Films: Roland Jung, Werner Hartmann, Rosemarie Stauss, Verena Brunner, Manuela Stähli-Legnazzi, Esther Meier-Ringger, Marianne Kirchhofer, Marlise Staehelin.



Eck fuer Eck’ (Roland Jung: Winkel 1981) Installation von Rahel Häberlin und Christian Lehmann (Click to enlarge)



Vladimir Spacek (Foto)



Robert Hofer, Sion (Foto)

Spiral-Kegel / Cones helicoidal: in/a Monthey-Wallis/Valais. ‘REPERES/MERKZEICHEN’ 1986 Freilichtausstellung / exposition en plein air; organis. Kantonales Kunstmuseum / Musee cantonal des beaux-arts, Sitten und/et 7 Walliser Gemeiden/Communes du Valais

Einleitung von Bernhard Fibicher ‘REPERES/MERKZEICHEN’ 1986, (Teil III): 

“Wallis kommt vom lateinisch vallis und bedeutet ’Tal’. Doch die Idealform des Tales – das sogenannte V-Tal – ist paradoxerweise durch die Gleichzeitigkeit von äusserster Enge und äusserster Weite gekennzeichnet. Das unendlich Grosse und das unendlich Kleine gehen ineinander über, der Makro- und der Mikrokosmos vertauschen ihre Massstäbe. Das Geheimnis der Welt versammelt sich in einem Labyrinth von 25m Durchmesser (Agnes Barmettler in Monthey) . Auf einer Wiese ist ein Sternbild ausgelegt (Christiane Wyler in Sitten), und ein biodynamischer Rundgang entspringt im Punkt Null des Universums (Gianfredo Camersi in Visp). Eine riessige Ellipse, von der nur ein paar Bruchstücke sichtbar werden, umgreift mit kraftvoller Gebärde einen weiten öffentlichen Platz (This Bichsel in Visp)

Der Kreis scheint eine der Formen zu sein, zu denen das Wallis in besonderer Weise anregt. Da sind Türme von Martinach, Saillon und Saxon, die Antennen von Leuk… Da sind aber auch das schon erwähnte Labyrinth, das (in einem V-Tal rollende!) Riesenrad von Vinccezo Baviera (Sitten), der Energiewirbel von Tom Gerber (Sitten), der weisse Kreis von Felice Varini, der panoramische von Jean Stern, die Arbeit über die Ellipse von Walter Fischer (Martinach) usw. Die ’Philosophie’ des Kreises wird von Josée Pitteloud (Monthey) zum System erhoben. Äusserste Weite bei äusserster Enge: dieses Paradox hat in den Spiral-Kegeln Roland Jungs die reinste Verkörperung gefunden. 



’Brandzeichen’ Installation 1997. (Karton einlagig und 2-3fach-überlagernd montierten Teilen , Laserlochung und Laserbrand nach Jung-programm).

Duo-Austellung mit Vera Röhm im Palais Preysing, Ladenburg/D



‘Brandzeichen-Fragmente 1997’



‘Brandzeichen-Fragmente 1997’



‘Brandzeichen 1997’

maerz-Galerien Mannheim u. Ladenburg



Grundriss (mit Schatten) 1996 – Die flachen Schleierflaechen konnten nicht montiert werden, da die Stellwände zum Schutz des historischen Raums nicht für Zugmontagen geeignet sind, daher liegen die Schleierwaende als Stapelungen.



’Schleierkonen’ Realisierung 1997. (Streckmetall, Laserlochung aus Jung-programm)

Ausstellung ‘in – durch – aus’

BBKGalerie der Kuenstler, Maximilianstrasse 42, Muenchen.



Roland Jung-Plakate für die WHS -Wissenschafts Historischen Sammlungen der ETH-Bibliothek Zuerich April – Mai 2000



Roland Jung-Plakate für die WHS -Wissenschafts Historischen Sammlungen der ETH-Bibliothek Zuerich April – Mai 2000



‘Fragen Antworten’ – ‘? !’ Plakatausstellung der ETH-Bibliothek Zuerich in der Schweizerischen Landesbibliothek Bern – SLB Oktober-Dezember 2001 – Aufbau und Plakate



Roland Jung-Plakate der eth-bib in der Landesbibliothek Bern, SLB – Okt-Dez 2001 – erweitert und in grösseren Formaten gegenüber der eth-WHS-Ausstellung im Vorjahr.



‘Die Andere Sicht’, Installation und Aufbau in Ausstellung 2009

‘Aarbergerhus’ Ligerz / BE / Schweiz

(Kamera: Firman Burke, Aufbauassistent: Andres Schneeberger)



Mixed 6 , Random 3 (Plot auf Folie und/oder Papier aus Jung-programm) 1993

Tabea Lurk: Programmes as space for thought? Notes on the origins of Swiss Computer Arts. In: Visual Arts; The India Habitat Centre’s Art Journal. Vol 9, April 2008 – March 2009, (New Delhi 2010) S.61, 67-68 (Ausschnitt PDF)



’SATOR …’ Biel 1984. Fotocollage Roland Jung und Mark Huber (Baar).

Mehr: hier und hier und hier



Musee d’Art Moderne, Paris. Katalog mit Textbeitrag von Roman Hollenstein



SPHAERE 1980/81 / (Tuschriss) Roland Jung

integriert Autograph von Reiner Kunze “rudern zwei”

(Click to enlarge)

Roland Jung, geb. 1941 Mannheim/D, lebt in Zürich. 1952-1957 Malklasse der Kunsthalle Mannheim, Ursula Wolff-Krebs. 1957-1960 Städtische Webschule Mannheim, Elfriede Enderlin-Burgdorf. 1961-1962 Freie Akademie der Künste Mannheim, Paul Berger-Bergner. 1979-1983 Lehrtätigkeit an der KGS Zürich und Gastdozent für ‘experimentelles Gestalten’ an der KGS Basel/CH. 1991/92 Gastprofessur Gutenberg Universität Mainz/D. Einzelausstellungen, Beteiligungen, Veröffentlichungen durch Presse, TV und Rundfunk. Dokumentationen / Arbeiten auf Video, DVD und CD-Rom. Graphische Arbeiten. Plastiken, Installationen. Mehr …