titel 2010

quartal 4/10

Underground: Tales of Hacking, Madness, and Obsession on the Electronic Frontier – by Suelette Dreyfuss / Julian Assange. Mandarin Australia (1997)

Lindner, Martin: Tagebuch-Literatur (Habil., 1997)

Lappe, Thomas. – Die Aufzeichnung : Typologie einer literarischen Kurzform im 20. Jahrhundert. – Aachen : Alano Verlag, cop. 1991

Die Form der Unruhe. Band 2 – Die Praxis (Junius Hamburg) ISBN: 978-3-88506-474-9

Die Form der Unruhe. (Junius Hamburg) ISBN: 978-3-88506-456-5

Unsichtbares Komitee: Der kommende Aufstand (Edition Nautilus) ISBN: 978-3-89401-732-3

Heiz, André V: Knapp. Novelle (Bilger, R) ISBN: 978-3-908010-09-8

Kathan, Bernhard: Hungerkünstler. Essay (Limbus Verlag) ISBN: 978-3-902534-39-2

Bolaño, Roberto: Lumpenroman (Hanser, Carl) ISBN: 978-3-446-23546-5

Jullien, François: Über das Fade. Eine Eloge zu Denken und Ästhetik in China (Merve) ISBN: 978-3-88396-151-4

Han, Byung-Chul: Müdigkeitsgesellschaft (Matthes & Seitz Berlin) ISBN: 978-3-88221-616-5

quartal 3/10

Dodel, Franz: Von Tieren (edition taberna kritika) ISBN: 978-3-905846-12-6

Ponge, Francis: Schreibpraktiken oder die stetige Unfertigkeit (Hanser, Carl) ISBN: 978-3-446-23603-5

Brinkmann, Rolf D: Briefe an Hartmut 1974-1975. Mit einer fiktiven Antwort von Hartmut Schnell (Rowohlt) ISBN: 978-3-498-00608-2

Han, Byung C: Hyperkulturalität. Kultur und Globalisierung (Merve) ISBN: 978-3-88396-212-2

Serres, Michel: Das eigentliche Übel (Merve) ISBN: 978-3-88396-260-3

Cauquelin, Anne: Verkehr mit den Körperlosen. Beitrag zu einer Theorie über die zeitgenössische Kunst (Merve) ISBN: 978-3-88396-236-8

Schmidt, Arno / Riedo, Dominik: Obig mét Goldrand. Dominik Riedo überträgt und kommentiert Passagen eines Textes von Arno Schmidt ins Luzernische (edition taberna kritika) ISBN: 978-3-905846-11-9

Lichtenstein, Swantje: Entlang der lebendigen Linie. Sexophismen. Ein lyrischer Zyklus (Passagen) ISBN: 978-3-85165-930-6

Herbst, Alban N: Selzers Singen. Phantastische Geschichten und solche von fremder Moral (Kulturmaschinen e.K.) ISBN: 978-3-940274-17-5

Havlik, Ernst J: Lexikon der Onomatopöien : die lautimitierenden Wörter im Comic / Havlik. – Frankfurt a.M. : Dieter Fricke, cop. 1981. ISBN:  3-88184-036-2

Cage, John: Für die Vögel. Gespräche mit Daniel Charles (Merve) ISBN: 978-3-88396-042-5

Strukturierte Verantwortungslosigkeit: Berichte aus der Bankenwelt (Suhrkamp) ISBN: 978-3-518-12607-3

Werner Hamacher: Für Die Philologie. Urs Engeler / roughbook 004

quartal 2/10

Deleuze, Gilles / Guattari, Félix: Tausend Plateaus. Kapitalismus und Schizophrenie (Merve) ISBN: 978-3-88396-094-4

Fischer, Frank: Die Südharzreise. Abstrakter Tourismus zwischen Leipzig und Göttingen (SuKuLTuR) ISBN: 978-3-941592-12-4

Jelinek, Elfriede: Neid. Privatroman. http://www.a-e-m-gmbh.com/wessely/

Barthes, Roland: Tagebuch der Trauer. 26. Oktober 1977 – 15. September 1979. Texterstellung und Anmerkungen von Nathalie Léger (Hanser, Carl) ISBN: 978-3-446-23498-7

Lotman, Jurij M.: Die Innenwelt des Denkens (Suhrkamp) ISBN: 978-3-518-29544-1

Derrida, Jacques / Gadamer, Hans G: Der ununterbrochene Dialog (Suhrkamp) ISBN: 978-3-518-12357-7

Theisohn, Philipp: Plagiat. Eine unoriginelle Literaturgeschichte (Kröner, A) ISBN: 978-3-520-35101-2

Agamben, Giorgio: Signatura rerum. Zur Methode (Suhrkamp) ISBN: 978-3-518-12585-4

quartal 1/10

Respektive: Zeitbuch für Gegenblicke, Absenz. Arbeit in Bild, Begriff und Kritik, Ausgabe 01/2010 (Medienverein Respektive) ISBN: 978-3-033-02319-2

Bernhard, Thomas / Unseld, Siegfried: Der Briefwechsel Thomas Bernhard/Siegfried Unseld (Suhrkamp) ISBN: 978-3-518-41970-0

La Fleur, Stan: Rheinsein. Papperlapapp.

Barthes, Roland: Cy Twombly (Merve) ISBN: 978-3-88396-033-3

Menasse, Robert: Permanente Revolution der Begriffe. Vorträge zur Kritik der Abklärung (Suhrkamp) ISBN: 978-3-518-12592-2

Bauman, Zygmunt: Gemeinschaften. Auf der Suche nach Sicherheit in einer bedrohlichen Welt (Suhrkamp) ISBN: 978-3-518-12565-6

Eckoldt, Matthias: Medien der Macht – Macht der Medien. Kaleidogramme 29 ISBN: 978-3-86599-031-0

Wir machen eine kleine Pause und …

wünschen unseren Leserinnen und Lesern, Autorinnen und Autoren mit einem Winter-Gedicht von Georg Raabe ein paar schöne Feiertage und einen guten Jahreswechsel.

Unser etk-Anoniklaus möchte Ihnen noch einmal die Printproduktion dieses Jahres vorstellen. Sollten Sie für die nächsten zwei Wochen nicht anständig mit Richtiger Literatur versorgt worden sein, werden sie garantiert fündig in unserem Online-Archiv oder bei litblogs.net

Winter!

Hey, Winter, dass du eins mal weißt:

Für mich bist du das Allerletzte.

Nichts gibt es, was mich mehr entsetzte.

Wer dich kennt, weiß, was hassen heißt.

Marquis von Schlamm, Schlick, Glitsch und Matsch,

Herr jener schalen, trüben Pampe

im fahlen Schein der Straßenlampe

auf eisigen, verwaisten Wegen.

Und tausend Arten Schnee und Regen.

Das, Winter, ist doch alles Quatsch!

Fürst von Verfall und zu Verwesung,

wie alles Bunte, Blätter, Blumen,

zergeht zu kargen, toten Krumen!

Du bringst mit klirrend kaltem Schrecken

komplette Völker um die Ecken.

Libellen. Grillen. Hummeln. Falter.

Das nehmen wir dir übel, Alter!

Du brauchst mal ‘ne Levitenlesung.

Baron von Faul und Falb und Fahl,

in deinen tiefgekühlten Welten

herrscht Niesel, Nebel, Not, Erkälten,

Vergehn, Verdorren, Tod, Verenden

und scharfes Ziehen in den Lenden.

Wenn’s dich nicht gäb – mir wär’s egal.

Du nervst nur, grauer klammer Graf,

kaltblütigster der Diktatoren.

Durchlaucht von rot verfrornen Ohren,

mach doch mal einfach Winterschlaf!

taz > (GROa)

2 mal NEIN (notula nova 109)

Und wer bewacht den digitalen Fuhrpark?

Und wer liest sich mit der Gralswelt ins Jenseits?

Und wer hat das lange Leben nach dem Tod?

(Die Spuren der Ohnmacht)

Ah, die Schweizer Orthographische Konferenz steht für Auskünfte zur Verfügung. Mit Wettbewerb (treff.)

Heiz

Spuren

http://www.n-n.ch/

(Und: Das Weblog hat kein Konzept. Es hat eine Biographie (oder drei), schreibt @Goncourt. (Was dann richtig ist, wenn man Biographie nicht als Konzept betrachtet. Als Speicher von Lebensspuren oder dessen ersetzende Zeichen. Als Erfahrungstrog. Als Verhandlungsmasse.))

Und er: Mit einem Programm der kontinuierlichen Diskontinuität. Und ein anderer: mit einem Programm der diskontinuierlichen Kontinuität. Wie geht das zusammen? Es hat etwas mit Haltung und Ausdruck zu tun.

Apropos: „ich finde, wenn es hiesse “20 mal JA für 2 mal NEIN “, wäre das kein zeichen der lächerlichkeit, sondern ent- und geschlossenheit. diese abstimmung ist keine abstimmung wie jede andere. form und inhalt stehen in keinem verhältnis. sie fordert geradezu ein bekenntnis zu einer haltung des kulturellen miteinanders ein. das schweigen / die nichtsichtbarkeit wird im moment des entscheids zu einem abhängigen, passiven akt der zustimmung (s. minarettinit.). independent wäre das also auch nicht.“

Noch ein Gedicht? Mit dem Titel „Du nicht“: Mein Gedicht / handelt nicht / von Häuten, Fleisch / noch Blut / es hilft mir nicht / und dir / und äussert sich / nicht hier / nicht nur / über Struktur / und trotzdem kenne / ich eine frau in chur / die findets gut /

1 notula = 1 blogpost as a blog

sonntag (Zu “I love the NPF“). In: Mono

sonntag (Zu “I love the NPF“). In: MONO. Von Haus am Gern (deutsche und englische Version). Monografie; Herausgeber: Kanton Bern. Texte: Hartmut Abendschein, Rolf Bismarck, Ali Bouzaroura, Trmasan Bruialesi, Franz Dodel, Andrea Domesle, Chri Frautschi, Sylvain Froidevaux, Maren B. Gingeleit, Daniel Grimm, Samuel Herzog, Christine Dorothea Hölzig, Marc Munter, Thomas Schönberger, Silvia Schröer, Claudia Spinelli, Konrad Tobler, Stefan von Bergen, Till Velten, Peter Vittali, Bernhard Wiebel, Annelise Zwez. Schuber mit 20 individuell gestalteten Heften. Konzept: Haus am Gern; Gestaltung: pol, Bern. Auflage 600 dt. / 400 e; 2010. ISBN 978-3-9523691-1-1 / mehr …