Salzkristalle & Trüffelpilze (Auszüge, 04/2013)

Aus Furcht, er sei ein Stümper. Keine Sätze zu Ende. Aber jetzt wird er gefeiert. Tote können sich nicht umstülpen. Er liegt in seinem Namen wie in Formalin.

Die Tubas von früher, alle, die ich gespielt habe, treffen sich als Orchester in meinem Kopf.

Am Nullstern der Photographie: Ein Salzkorn ändert sich.

Vergeblichkeit ist immerhin, was nicht vergeht. Darin liegt auch das Scheitern, dem die Kunst entspringt. Denn Nicht-Scheitern hieße, dass da kein Widerstand mehr wäre und alles aufgehoben.

Du mit der Plombe im Zahn
Und dem schmerzenden Gesichtsnerv
Fuselnd im Therapie-Chemiegemisch
Von nachgewonnenem Ruhm
Wen haut die ausgefranste Fanfare
In der fliegenden Kamera
Noch aus den Socken?

Arabeske: Die unendliche Fülle in der privaten Einheit.

BALD BINDEN SIE MIR DIE SCHNAUZE ZU

Und ich war da und du warst da
Und wir hörten uns schreien
Bis wir taub wurden
Und ich war doch noch da
Und du warst auch da noch

Und du bist da und ich bin hier
Wir sehen einander
Bis wir blind werden
Ich bin da und du bist da
Aber wir sind füreinander
Nur dort

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(nicht zuviel) son

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(obwohl) schon 

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Tappe (war)

Och

Us aber (die haben)

R gesagt

Dern wir warten

Enäen

Früher (sie) (da)

Rt

Aetten (da)

Natürlich schon

Cher

Esen jetzt und



 

049

du musst diese schmerzen

und eintausend lichter teilen

mit dem schwulen messias

über die wählscheibe deiner

allerschönsten dinge

streicht die entfernte figur jons

ins sündige leben

im club der langsamkeit

zwischen uns und ihnen

bin ich nackt

ach

und nicht wow

aber mathematisch bin ich

die männer dieses bahnhofs

und halte die bäume zusammen