@etkbooks twitterweek (20130914)

(oder: die schlichtung des reuchlin-pfefferkorn-streits.) / die grammapragmatik der pragmagrammatik. / weblogs als mittel der selbstbeschäftigung. / nbp: M25 (05) http://bit.ly/13PtV0M / öde an die nachtigall. / nbp: Giacomo Joyce – Schellendiskursli – Fondueköche – Süditalien (Werkstattbrief 2/13) http://bit.ly/13KnVWZ / nbp: Aus: “Ursli und die wunderschöne Dialektik” (Rez. WOZ, 5.9.2013) http://bit.ly/13FFveH / nbp: Ebenbild http://bit.ly/1fTz229 / der zeitgeist der fleckenfreude. / nbp: Lieferbar: Hybrido Unreim Automatenkarten http://bit.ly/1aXfyfg / Falten, knüllen, schnipseln. / der abklatsch als unwillkürliches palindrom. / PLUS: anton sword trio – http://www.youtube.com/watch?v=XjLXJ3vUywI



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M25 (05)


je

c

(mit) laurent d

hat mi

aben

ab

ja 

üb

spr

(aber) ratte

sehr s

seinen koff

Tzt

Ommesso salvatore (war) (zu dritt)

Ufaux

R laurent dufaux (in seinem zimmer)

Ds ganz am

End spät (hat er sein zeug)

Fürstlich (gewechselt)

Rigens auch (in besagtem hotel)

Ang da so

N (sein zeug)

Chnell gepackt

Er



 

Giacomo Joyce – Schellendiskursli – Fondueköche – Süditalien (Werkstattbrief 2/13)

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir freuen uns, Ihnen folgende neue Texte und Arbeiten vorstellen zu dürfen.

James Joyce:

Giacomo Joyce.

Originaltext mit Aneignungen von

Alban Nikolai Herbst und Helmut Schulze


September 2013, 72 S.

ISBN: 978-3-905846-25-6

„My words in her mind: cold polished stones sinking through a quagmire.” [JJ]

„Eine Spätzin unter den Wagenrädern Dschagganaths, des bebenmachenden Erschütterers der Welt. Sei ihr freundlich, Masser Gott, gròsser Masser Gott!“ [ANH]

„Eulenaugen, neunmalklug. Eulenklugheit starrt aus ihren Augen, die sich bei ihrer Summa gegen die Heiden ganz auf die Neunerprobe verlassen.“ [HS]

Die Notate des „Giacomo Joyce“ entstanden in Triest wahrscheinlich um 1914/15. Sie sind das poetische Protokoll eines verbotenen Begehrens und wurden zurückgehalten; einzelne Formulierungen flossen aber deutlich in Joyces berühmten Roman „Ulysses“ ein. Fünfundvierzig Jahre nach Klaus Reicherts Übersetzung von 1968, die unmittelbar auf Richard Ellmanns Freigabe der Originaltexte folgte, legen Herbsts und Schulzes „Aneignungen“ überraschend neue Interpretationen des Protokolls dieser innigen und doch hoch skrupulösen, weil „inkorrekten“ Leidenschaft vor. (Klappentext)

Mehr: http://www.etkbooks.com/giacomo_joyce

http://de.wikipedia.org/wiki/James_Joyce

http://albannikolaiherbst.twoday.net/

http://parallalie.twoday.net/

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Hartmut Abendschein:

Schellendiskursli / Schellenexkursli.

Eine poetische Analyse des “Schellenursli”

mit einem Kommentaressay und zahlreichen Illustrationen

sowie einem Nachwort von Elisabeth Wandeler-Deck


Juli 2013, 92 S.

ISBN: 978-3-905846-24-9

zur tagesrückzeit nacht das dorf

der mensch schläft was sich nun bewegt

ist die natur spürt spuren auf zäsuren

noch bevor es dazu menschelt fragt sich

was hat ursli was der neue glocken

mensch verloren neben unschuld para

dies ursprünglichkeit und gartenzaun der kindheit

aufgegangner mond erkenntnis zugewinnt

den adam eva kleist motor er rattert

schon das dorf liegt noch in blindheit

Das bekannte Kinderbuch „Schellenursli“ (Carigiet/Chönz, 1945) geniesst in der Schweiz Kultstatus. Dabei wird es, seit seiner Publikation, weitgehend kritikfrei als Kanoniker und Identitätstext durch die Jahrzehnte gereicht.

Zum bald 70. Geburtstag möchte sich „Schellendiskursli / Schellenexkursli“ diesem Text in experimenteller, poetischer Weise nähern und Probleme und die Vielschichtigkeit der darin versammelten, diskursiven Einlassungen im Bild und Text untersuchen. Dabei geht es nicht alleine darum, beispielsweise – aus heutiger Sicht – neoliberale Ideologeme zu markieren und zu stigmatisieren. Vielmehr durchziehen Bild und Text multiple Diskursaussagen, die breite Wissensfelder der

Theologie, Psychoanalyse, Ökonomie, Philosophie, Sexualität, Literatur etc. berühren: „Schellendiskursli / Schellenexkursli“ greift diese auf und dekonstruiert sie zu einem komplexen, assoziativen Gewebe, das neue Zugänge legen soll.

Mehr:

http://www.etkbooks.com/schellendiskursli

http://de.wikipedia.org/wiki/Schellenursli

STIMMEN: “Ursli und die wunderschöne Dialektik” (Rez. in WOZ, 5.9.13) / “Nicht nur Linguisten und Sprachwissenschaftler werden ihre Freude am Buch haben, sondern auch generell Interessierte an der Materie und Menschen, die Texte kritisch hinterfragen. Zudem eignet sich „Schellendiskursli / Schellenexkursli“ auch als Lehrbuch darüber, wie man Texte zerlegen und analysieren kann.” nahaufnahmen, 24.08.2013 / “Die Härte der Glockenzone – eine Schelle” in: Salzkristalle und Trüffelpilze, 2.7.2013 / Beitrag und Interview in “Subkutan” Radio RaBe, 3.7.2013

Hartmut Abendschein lebt und arbeitet in Bern. Zuletzt erschienen: “Die Träume meiner Frau. Hybride Stoffe” (2007). “Bibliotheca Caelestis. Tiddlywikiroman” (2008). “The Chomskytree- Haiku (Rhizome(Rhizome))” (2011). Dranmor (2012). Mehr: http://www.abendschein.ch

Mehr: http://www.etkbooks.com/schellendiskursli

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NEU als E-Books / Digitale Editionen (http://www.etkbooks.com/ebooks):

Giuseppe Ungaretti:

Süditalienische Reise.

Mehr: http://www.etkbooks.com/sueditalienische_reise

“Erinnerungen und Träume lassen die Zukunft reifen” (Nachwort – nicht im Band enthalten)

STIMMEN: … diese anmutige Hingabe an die Orte (»unheimlich und episch«, wie es einmal heißt), das am Ende mit dem Autor »ziel­los[e]« Herumstreifen in Neapel – all dies ist mit diesem Buch möglich, wozu auch die kongenialen Zeichnungen von Sabine Jansen beitragen. in: Begleitschreiben, 28.7.2013

Elisabeth Wandeler-Deck:

Ein Fonduekoch geworden sein.

Mehr: http://www.etkbooks.com/fonduekoch

STIMMEN: “Elisabeth Wandeler-Deck hat eine sehr schöne Form und Sprache für beide Themen gefunden, Essen und Familie. Und viel hineinverpackt zu Vanillekipferln, Loup de mer, Tafelspitz, Zuger Kirschtorte, Kleinem Gulasch oder Safranreis.” Ingrid Fichtner

“Da habe ich ein sehr schönes und überaus witziges Buch erhalten. Die Spaghetti-Zeichnungen sind im Zusammenhang mit den Rezepten ebenfalls witzig. [Elisabeth Wandeler-Deck hat] wirklich ein Familienbuch geschrieben – darüber hinaus, dass es auch an ein Familienkochbuch erinnert.” Zsuzsanna Gahse

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Veranstaltungen / Save the date:

Gemischtes Doppel.

Mit Elisabeth Wandeler-Deck (“Fonduekoch”)

& Hartmut Abendschein (“Schellendiskursli”-Performancelecture)

20. September 2013, Zürich, Kulturbahnhof Affoltern

25. Oktober 2013, Zürich, Cabaret Voltaire (Zürich liest)

Hybrido Unreim.

Roland Reichen, Christian de Simoni und Hartmut Abendschein

28. November 2013, Bern, Café Kairo, Mehr: http://www.unreim.ch (Lieferbar: Automatentexte)

Hybrides Publishing.

15. April 2014, etkbooks @ Universitätsbibliothek Bern (Vortrag, Buch am Mittag)

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Online-Publikation:

litblogs.net – literarische weblogs in deutscher sprache (ISSN 1662-1409):

Lesezeichen 2/2013. – 8. Juli 2013

In dieser Ausgabe: Naife Gespräche mit Hans Krüsi, schweißlackierte Gesichter, Tiefseeelefanten und kleine Bären, Wachsflecken und Rauchwolken, Königs=Säfte und Stäube in Bewegung, Schreibmaschinen-Poesien auf Bauchhöhe, das Geheimnis einer Blutgruppe, ein Besuch bei Mr. Tomas­z­weska und Newtons Lex prima, eine Puppenversammlung im Niemandsland, Lorenzo Lotto und seine Mutter, geile Dolden, Eidechsen im Regen, ein Hauptbahnhofs-Espresso uvm.

Mit Beiträgen von Stan Lafleur, Dana Buchzik, Rittiner & Gomez, Hartmut Abendschein, Sudabeh Mohafez, Guido Rohm, Michael Perkampus, E.A. Richter, Anatol, Benjamin Stein, Norbert W. Schlinkert, Hendrik Rost, Markus Stegmann, Andreas Louis Seyerlein, Jörg Meyer, J. S. Piveckova, Marianne Büttiker, Christiane Zintzen, Helmut Schulze, Alban Nikolai Herbst, Phyllis Kiehl und Andreas Glumm

Mehr: http://www.litblogs.net/inhalt-022013/

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[etkbooks cover, 2013]

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