Lieferbar: to shake shake shake. operattles (Christina C. Messner)

Christina C. Messner
to shake shake shake
operattles
Mit einem Essay von Rainer Nonnenmann

März 2017, 94 S., 13,7 x 20,5 cm, Broschur
ISBN: 978-3-905846-42-3, €14 / 17 SFr
Mit zahlreichen Abb.

etkbooks_shake_9783905846423

Immer wieder suchten Künstler nach Alternativen zum großen Mahlwerk Oper. Die alte Gattung wurde parodiert, dekonstruiert, demontiert, flexibilisiert, collagiert, remixed und hybridisiert. Christina C. Messners operattles sind Winzigkeiten, zumal im Vergleich mit der sonstigen Größe von Musiktheaterwerken. Ihre “Shakespeare-Destillate” folgen einem reduktiven Konzept: Sie kommen ohne Umschweife, Schnörkel, Vor- und Nachrede sofort zur Sache, um Wesentliches mit größtmöglicher Klarheit und Prägnanz kraftvoll und ausdrucksstark auf den Punkt zu bringen, in der Hoffnung, dass sich dies auch dem Publikum als ebenso intensive, ästhetische Erfahrung mitteilt. (R. Nonnenmann)

Christina C. Messner lebt in Köln. Sie ist Komponistin und Musikerin und arbeitet in den Bereichen Neue Musik, Performance und Improvisation. Sie beschäftigt sich intensiv mit verschiedenen Formen der Verbindung von Musik, Sprache und Bild. / Rainer Nonnenmann ist Professor an der HfMT in Köln und Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zur Musik und Musikästhetik des 19. bis 21. Jahrhunderts.

Leseprobe (PDF)

mehr: http://www.etkbooks.com/shake

@etkbooks twitterweek (20170225)

der index ist mein abendkleid. / Lob der Deutschen Nationalbibliothek. Und ihrer Abt. Netzpublikationen. Feb 23, 2017 / * 136 https://t.co/Jjx8b1FQlD https://t.co/lpwjLOVvNo Feb 23, 2017 / * Lieferbar: nicht begonnenes fortsetzen. Text, Kontur, Schatten (Hartmut Abendschein) https://t.co/zjVX1P6bqs https://t.co/fwcrsJBDGr Feb 22, 2017 / backcover, https://t.co/0dqFBVLDSt https://t.co/JvkPhk3qn0 Feb 21, 2017 / der furz in der literatur. Feb 21, 2017 / disambiguieren sie sich! Feb 21, 2017 / achten sie auf ihre ambiguität. https://t.co/7mrsFSFZlj Feb 20, 2017 / wo ist denn hier die suchtaste? Feb 19, 2017 /

twitterweek_disambiguierensiesich
(disambiguieren sie sich!)

Lieferbar: nicht begonnenes fortsetzen. Text, Kontur, Schatten (Hartmut Abendschein)

Hartmut Abendschein
nicht begonnenes fortsetzen.
Text, Kontur, Schatten
Mit einem Nachwort von Norbert W. Schlinkert

März 2017, 98 S., 19 x 12 cm, Broschur
ISBN: 978-3-905846-43-0, €14 / 17 SFr
Mit zahlreichen Abb.

etkbooks_nbf_9783905846430

“nicht begonnenes fortsetzen” ist ein korpuspoetisches Projekt und beschäftigt sich u.a. mit der Poetik der Textkontur. Gesammelte Texte und Aufzeichnungen eines Zeitabschnitts werden in einen Dialog mit Klappdrucken gebracht, die deren Textumriss, aber auch Dichte bzw. Flächigkeit vorgeben. Durch weitere Manipulationen und Umgestaltungen der Textkörper finden nicht nur sichtbare Veränderungen der ursprünglichen Textsemantiken statt. Das Verfahren ermöglicht es zudem, ursprünglich kleinere, unabhängige Einheiten miteinander in Verbindung zu bringen und zu grösseren, assoziativen Textgebilden bzw. metrisierten Erinnerungsgeweben zu verdichten. Die Arbeit soll für die Ästhetik und Semantik des Umrisses sensibilisieren und ist ein eposartiges, fliessendes Textambiente an der Schnittstelle von Konzeptliteratur, Bildender Kunst und Konkreter Poesie.

Der Text & die Kontur: Das Wechselspiel von Textfigur und Klappdruckfigur bei Betrachtung der Doppelseiten aus einer größeren Entfernung schlägt, sobald der Text bei Annäherung lesbar wird, förmlich um von der Form hin zu Inhalt, Bedeutung und gegenseitigem Bezug, zu einer sich erschließenden Textur. Erkenne ich einen Klappdruck als eine Art Riesenspinne von Louise Bourgeois, so finde ich in Abendscheins Textgeweben an einer Stelle eine junge Spinne ihr Netz weben, ein Frosch im Gleitflug verweist auf Frösche im Text und so weiter. Aber auch weit weniger eindeutige Bezüge ergeben sich jederzeit, überhaupt wird wohl jeder Betrachter, jeder Leser zunächst eigene Assoziationen zu den Drucken haben, denn diese springen ihrer Präsenz, ihrer Schwärze wegen so oder so zunächst ins Auge, um danach dann den gegenübergestellten Text auf ureigene Weise unbewusst zu scannen. Demzufolge kann, ja muss (dem Projekt) eine Art von Beginnlosigkeit ganz im Sinne von Botho Strauss zugeschrieben werden. Strauss schreibt: „Was wir als bewußte Wahrnehmung empfinden, ist in Wahrheit die Fokuseinstellung des Gehirns auf eigene, in einem bestimmten Augenblick besonders stimulierte interne Prozesse. Isolieren, Auswählen, Scharfstellen, Stabilisieren. Ob ich einen Gegenstand in Betracht nehme, entscheidet eine vorwillentliche Reizung, ein enzymatischer Befehl“. (N.W. Schlinkert)

Leseprobe (PDF)

buchvernissage nicht begonnenes fortsetzen: café kairo, 6. april 2017

mehr: http://www.etkbooks.com/fortsetzen