titel 2003

quartal 4/03

Modick, Klaus: Der kretische Gast. Roman. 2003. 455 S. 22,5 cm. Gebunden. ISBN: 3-8218-0929-9, KNO-NR: 11 79 43 01 -EICHBORN-

Bachmann, Guido. Gloria / Wannsee. Erzählungen. Benziger, Zürich 1970. Erstausgabe. 10×18, 61 Seiten, Kt,

Kraus, Karl, Die Dritte Walpurgisnacht. Mit einem Essay “Karl Kraus und die Zeitgeschichte[1927-1934″>“ von Wilhelm Alff. Grafik des Schutzumschlages von GERHARD M. HOTOP. München Kösel (Bücher d. 19 / Band 152) 1967

Anthropology: and a Hundred Other Stories by Dan Rhodes

Kraus (Hg.), Karl: Die Fackel (12 Bände). Frankfurt a. Main, Zweitausendeins. O. J., 70er Jahre. Reprint der Jahrgänge 1899-1936. 12 Leinenbände, Dünndruck, Lesebändchen.

Kumpfmüller, Michael: Durst. Roman. 2003. 207 S. ISBN: 3-462-03316-6, -KIEPENHEUER & WITSCH-

Debray, Regis: Einführung in die Mediologie. Facetten der Medienkultur Bd.3. 2003. 256 S. ISBN: 3-258-06577-2, -HAUPT-

quartal 2 und 3/03

Fleischhauer, Wolfram: Das Buch in dem die Welt verschwand. Roman. 2003. 447 S. 22 cm. Gebunden. 656gr. ISBN: 3-426-19672-7, KNO-NR: 11 82 27 01 -DROEMER/KNAUR-

Hermans, Willem Fr.: Die Dunkelkammer des Damokles. Roman. Aus d. Niederländ. v. Waltraud Hüsmert. Nachw. v. Cees Nooteboom. 2001. 415 S. 22 cm. Gebunden. 590gr. ISBN: 3-378-00640-4, KNO-NR: 09 87 07 27 -KIEPENHEUER-

Ostermaier, Albert: Vatersprache. 40 Jahre edition suhrkamp. Edition Suhrkamp Nr.2436. 2003. 58 S. 18 cm. Kartoniert. 66gr. ISBN: 3-518-12436-6, KNO-NR: 11 37 41 11 -SUHRKAMP-

Reich, Richard: Das Gartencenter. Erzählung. 2003. 229 S. 19 cm. Buchleinen (Gewebe). 285gr. ISBN: 3-0369-5110-5, KNO-NR: 11 35 22 17 -KEIN & ABER-

Augustin, Ernst: Die Schule der Nackten. Roman. 2003. 254 S. 21 cm. Gebunden. 368gr. ISBN: 3-406-50968-1, KNO-NR: 11 73 19 20 -BECK-

Strauß, Botho: Die Nacht mit Alice, als Julia ums Haus schlich. 2003. 149 S. 21 cm. Gebunden. 277gr. ISBN: 3-446-20357-5, KNO-NR: 11 79 81 96 -HANSER-

Pehnt, Annette: Insel 34. Roman. 2003. 186 S. 19,5 cm. Gebunden. 295gr. ISBN: 3-492-04572-3, KNO-NR: 11 92 37 10 -PIPER-

Ransmayr, Christoph: Der Ungeborene. Oder Die Himmelsareale des Anselm Kiefer.. 2002. 30 S. 22 cm. Gebunden. 136gr. ISBN: 3-10-062925-6, KNO-NR: 10 09 75 15 -FISCHER (S.), FRANKFURT-

Ransmayr, Christoph: Die Verbeugung des Riesen. Vom Erzählen. 2003. 91 S. 22 cm. Gebunden. 196gr. ISBN: 3-10-062926-4, KNO-NR: 11 78 80 05 -FISCHER (S.), FRANKFURT-

Stamm, Peter: Agnes. Roman. 1998. 152 S. 19,5 cm. Gebunden. 220gr. ISBN: 3-7160-2245-4, KNO-NR: 07 66 95 97 -ARCHE VERLAG-

Hildesheimer, Wolfgang: 1959 – ein Pilzjahr. In: Lieblose Legenden (1952). Frankfurt: 1962.

Walser, Robert: Geschichten, Zürich, Suhrkamp, 1979. 155 S. Gebunden Zeichnungen Karl Walser, Suhrkamp Bibliothek Band 655

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faul

die schon etwas ältere

überreife banane

wollte ich schon am samstag

in den braunen

biomüllcontainer

verwerfen und brachte es

nicht übers herz

und dachte

vielleicht schafft sie es noch

bis zum montag

dann nehme ich sie

mit zur arbeit

und esse sie vielleicht

dort

zum frühstück

und jetzt liegt sie da

auf meinem schreibtisch

und ich weiss nicht

ob sie

schon faul ist

ob sie als faul

zu bezeichnen ist

und eigentlich habe ich

keinen hunger

und sollte ich

appetit bekommen

dann sicherlich nicht

auf diese banane

Dranmor VIII,2

(Trenmor dilirium)

Dranmor werden

[Artho, Atha , Borbar, Cairbar, Cormac, Conar, Duthal, MhMhMh, Cormac, Sohn des Trenmor, der große Großvater von Fingal, König jener Caledonier, die den Western von Schottland bewohnten. MhMhMh. Fingal ärgerte sich über das Benehmen von Cairbar und beschloß rüber nach Irland mit einer Armee zu gehen, um die königliche Familie wieder auf den irischen Thron zu setzen. In früher Kenntnis seiner Pläne, sammelte Cairbar einige seiner Stämme in Ulster und beorderte zur gleichen Zeit seinen Bruder Cathmor, ihm schnell mit einer Armee von Temora zu folgen. Solchermaßen war die Situation, als die kaledonischen Invasoren an der Küste von Ulster erschienen. Uswusf.

So beginnt die Temora. Temora, das bedeutet Ärger!

Warum nennst du dich Dranmor? Warst du Trenmor? Trenmor lebte an den Tagen eines anderen Zeitalters. Dort rollten blauen Wellen von Irland im Licht. Über die Berge breitete sich der Tag aus. Die Bäume schüttelten in der Brise ihre dunklen Häupter. Graue Sturzbäche vergossen ihre lärmenden Ströme. Zwei grüne Hügel mit alten Eichen, umgaben eine schmale Ebene. Am blauen Lauf eines Stromes, standest du an seinen Ufern. Die Täler umher sind traurig und fürchteten den postwendenden Schauer! Du warst Trenmor, Urgrossvater des Fingal. Du bist Ursprung, bist Dranmor, Ausgang und Ende, kein Stück von mir und doch mehr als du bist, bin ich du?“>

Dranmor IV,3

(Die Welt ist gross)

Langweilig aber fand ich’s überall

Wiedersehn, dich wiedersehn? war die Betreffzeile in Romans Mail. Ich vermute er arbeitet gerade an einer Interpretation dieses Textes. Ich habe ihn kurz überflogen und dann in einer Mappe vergraben. Mit dem Gürtel, mit dem Schleier / Reißt nicht jeder Wahn entzwei. Daran erinnere ich mich noch. Ich konnte beim besten Willen mir hieraus nichts zurechtbiegen. Ich favorisierte einen anderen Text, ich fand Spleen und wollte mich darüber hermachen.

Die Welt ist groß – ich weiß es zur Genüge,

Ich habe sie durchschritten und durchschwommen;

Die Welt ist klein – ich bin zurückgekommen

Und lache meiner Argonautenzüge.

Vergebens griff ich nach dem goldnen Vließ,

Mir hat bis jetzt kein Lorbeer grünen wollen,

Und kindisch schien es mir zu grollen,

Als auch die Liebe mich verließ.

Langweilig aber fand ich’s überall

Trotz heitrer Frauen, schäumender Pokale,

Und fragen darf ich ohne Wörterschwall:

Wo waren meines Herzens Ideale?

Mir ging es, wie es stets zu gehen pflegt,

Wenn Edles, Wahres sich in mir geregt,

Dann haben meine werten Zeitgenossen

Mir gleich aufs Herz geschossen;

Stets ward, was Ehrenhaftes mir passiert,

Von meinen Gönnern vornehm ignoriert,

Und wenn mich Ehrgeiz, Thatendurst gepeinigt,

Dann haben gute Freunde mich gesteinigt.

O große Welt voll kleiner Leidenschaften,

O kleine Welt voll großer Eitelkeit,

Mit welchem Aerger sah ich weit und breit

Den gleichen Staub an unsern Sohlen haften!

d9

Jetzt habe ich ihn mir wieder zurechtgelegt, doch auf dem Bildschirm Romans Botschaft. “Danke für deine prompte Antwort, freue mich schon auf ein weiteres Treffen mit dir (Wie lange ist es nun her, dass wir uns regelmässig getroffen haben? Drei, vier Jahre? Und wie lange haben wir uns nicht mehr geschrieben? Und nun Dranmor … ) Ich habe ein Gedicht aus dem “Bund” ausgegraben und frage mich nun, was du gefunden hast … Wie wäre es übermorgen? B.”