Lieferbar: Spatien, Heft 6

Eben erschienen ist das Heft 6 von “spatien – zeitschrift für literatur” mit dem titel “deinesgleichen”.

Mit Beitägen von Johannes Witek, Jan Imgrund, Ursula T. Rossel Escalante Sánchez, Matthias Kröner, Annette Amrhein, Thomas Steiner, Michael Perkampus, Hanno Raichle, Cornelia Schmerle, Daniel Henseler und Claudia Öhlschläger …

Informationen und Texte gibt es online hier. Die Printausgabe ist im Shop bestellbar …

FINAL SPEZIAL: Lyrik und Linsensupp … mit GEWINNSPIEL

Aus der Reihe „Fans dichten für Fans“.

Nur äusserst humorlose Menschen möchten in dieser Präsentation kein subversives Unternehmen, sondern ein gedankenloses Spiel mit gefährlichen, nationalen Identitäten und Schreikulturen sehen. Analysieren Sie trotzdem mit mir die geschickte Instrumentalisierung des Schweizer Fernsehens zur Verbreitung meiner gemeingefährlichen Dichtung.

Der Sendetermin ist heute, Sonntag, 29.06.2008, SF1 (zwischen 12h30&13h15). (Nicht unbedingt Bachmannwettbewerb, weil konkurrenzlos. Dafür aber Prime Time in der ersten Reihe). Hier gibts vorab ein kleines Videofilmchen (Q).

Der dort spontan erzeugte Haiku stammt übrigens aus dem Zyklus Über Gemüse.

Gewinnspiel

In dem Filmchen findet ein Product Placement eines Erfolgstitels der edition taberna kritika statt. Die ersten 3 EinsenderInnen des richtigen Titels (per E-Mail, s. Impressum) gewinnen und erhalten frei Haus das Buch „Die Träume meiner Frau. Hybride Stoffe“.

Sowieso ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

“Reinknien und durchkämpfen! Es lohnt sich” (NLZ)

Das Nachdenken über Fusspflege mag eine Möglichkeit sein, einem manchmal zweifelhaften Phänomen zu begegnen. Eine andere ist die Auseinandersetzung mit Ball- und Sprachpflege, die das Ereignis auf sich selbst anwendet. Besonders schön bei der Rezension von Fritz Michels 4:2 in der Neuen Luzerner Zeitung von gestern ist allerdings der Besprechungskontext, in dem durch “4:2” gewissermassen eine zweifache Bearbeitung eines dort präsentierten Autoren angeschlossen wird – auch, wenn eine gewisse Lesekompetenz anempfohlen wird, was aber nicht unbedingt gegen das Buch sprechen muss.

Wir möchten den Text aber nicht nur Hardcore-Fussballfreunden (die wir mit diesem Titel ganz sicher nicht ausschliesslich avisiert haben) ans Herz legen, sondern auch all denjenigen mit Interesse an normativen Auf- und Abschreibesystemen …

Und bitte nicht vergessen: Der Text ist nur noch bis heute abend haltbar und zerfällt wahrscheinlich mit der Neuauflage der Partie CH-TUR zu Staub.

90 Minuten : 90 Minutes : 90 Minuti

Die zweite der zwei relevanten CH-Neuerscheinungen zur Fussball-EM gibt es noch anzuzeigen, wobei der Relevanzfaktor der zweiten sich vor allem aus der Beiträgerschaft des Autors der ersten ergibt …

Abb.: 4:2 (Fritz Michel) // 90 Minuten : 90 Minutes : 90 Minuti (Ein Lesebuch)

Gratis und solange der Vorrat reicht, verteilen die Schweizer Buchhandlungen ab 29. Mai das Büchlein “90 Minuten : 90 Minutes : 90 Minuti”. Eine Hommage von Fussballverrückten aus der Schweizer Literaturszene an die Magie und die Magier des Fussballs, zusammengestellt und trainiert von SBVV, SWIPS und BZ. 100 literarische Beiträge von A wie Urs Allemann bis Z wie Katja Zuniga-Togni. (Quelle)