Hybrido Unreim
Brodmann-Areale [39;40]
Texte. Löcher. Projektionen

rsc_09, Ausstellung: 1. Juli bis 21. Juli 2019
Sommer-Apéro mit Hybrido Unreim: 4. Juli ab 18h30
@ etkbooks store, Monbijoustr. 69, Bern, etkbooks.com/store

Publikation:
Hybrido Unreim: Brodmann-Areale [39;40]
etkcontext 048, Digitale Objekte (ISSN 2571-9068)
DOI: 10.17436/etk.c.048
URL: etkbooks.com/brodmann

Brodmann-Areale [39;40]: Texte. Löcher. Projektionen ist eine begehbare Fiktion von Hybrido Unreim. Sie dokumentiert den Blick eines Zuschauers oder einer Zuschauerin beim Zuschauen als Schatten auf einem bis auf zwei Gucklöcher mit weissen Papierbahnen abgedeckten Schaufenster. In einem Feldexperiment wurde der Akt der Rezeption zu fixieren versucht und diese Versuche wurden akribisch dokumentiert. Entstanden ist ein Konvolut aus Fotos, Skizzen und Texten, die neue Erkenntnisse und überraschende Einblicke in das Funktionieren von Sprache und das Wesen der Fiktion bieten. Hybrido Unreim sind die Berner Schriftsteller Roland Reichen, Christian de Simoni und Hartmut Abendschein. Sie erforschen und erschaffen Texte, Theorien und Quellen. Mehr: www.unreim.ch. GND: #10.17436/etk.c.048, #Ausschnitt (Öffnung), #Blick (Motiv), #Lacan (Motiv), #Plato (Motiv), #Projektion (Optik), #Schatten (Psychologie), #Visuelle Vorstellung, DDC: 551.447 Höhlen und verwandte Aushöhlungen

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Hybrido Unreim
Brodmann-Areale [39;40]
Texte, Löcher, Projektionen


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Spürst Du das Gedicht?

14.12.16: Hybrido Unreim feat. Bobby Vacant & the Worn + Special Guest Sandra Künzi im Café Kairo, Bern.
19.04.2017: Hybrido Unreim feat. Bobby Vacant & the Worn + Special Guest Noemi Somalvico in der Matte Brennerei


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(Sandra Künzi, Sommer am Meer)


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„Dann lieber Einkaufszettel lesen: Wenn man das neue „Jahrbuch der Lyrik“ als Kursbuch der Literatur versteht, kann einem angst und bange werden, wohin die Reise geht.“ Heike Kunert: Klingt wie ein unermüdlicher Eispickel. In: Die Zeit. 16.7.2015


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Schläft ein Lied in allen Dingen

10.9.2015: Hybrido Unreim feat. Benedikt Sartorius im Kulturpunkt, Bern
18.10.2015: Hybrido Unreim feat. Bobby Vacant & the Worn + Special Guest Giuliano Musio im Ono, Bern
12.5.2016: Hybrido Unreim feat. Bobby Vacant & the Worn + Special Guest Elisabeth Wandeler-Deck im café littéraire, Biel


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Sie wird sich einsingen. Sie singt sich ein. Die Realität erfindet nichts. Sie hatte es nicht gesagt. Sie hatte es sehr laut ausgesprochen, sie sagte es. Sie hatte nichts gesagt. Sie sang sich ein. Sie spricht nie, während sie sich einstellt. Manchmal sagte sie das eine oder andere, war nun der Moment dazu der richtige geworden, sie lachte, sie stellte sich ein, doch doch, das wusste sie, das wusste die Sängerin, sie vertraute ihr. Beide stellten sich ein, gleichzeitig möglicherweise begann die eine etwas früher schon, sich einzustellen. Beide sagten nie nichts, sie blieben still. Doch doch, einige Anweisungen und Informationen, doch doch, eben so. Sie sagte nie nichts, die Sängerin schwieg, indem sie das eine oder andere sagte, schwieg, sie bereitete sich vor, indem sie schwieg und sehr leise, noch leiser, zu atmen versuchte. Bis der Atem sie umhüllte, schien sie sich zu erinnern. Woran. Sie sang die Gesangeslinie. Sie wanderte herum. Sie machte ihre Zunge flattern. Das sah man. (aus: Das Heimweh der Meeresschildkröten. Heterotopien der Nacht. Von Elisabeth Wandeler-Deck)


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Drei Sprachvirtuosen

«Schläft ein Lied in allen Dingen» heisst das Programm der Berner Literaturband Hybrido Unreim. Ob sie dieses Lied in den Dingen auch finden werden? Das fragen sich die drei Männer selber, im Video auf ihrer Homepage.Das Trio sind die Berner Schriftsteller Hartmut Abendschein, Roland Reichen und Christian de Simoni. Alle haben bereits eines oder mehrere Bücher veröffentlicht. Abendscheins «Flarf Disco» ist diesen Frühling erschienen und versammelt «Popgedichte», die Titel tragen wie «Die Basslinie», «Hallo Moderne» oder «Ein Punksong ist nicht wer wir sind». Reichen erzählt in «Sundergrund» mit einer von Dialektausdrücken durchmischten Sprache vom kurzen Leben eines Junkies. Und de Simoni hat 2011 mit «Rückseitenwetter» einen starken Debütroman über die verlorene Generation der Mittdreissiger geschrieben. Wenn die drei Sprachvirtuosen sich nun zu einem Trio zusammentun, ist Böses, Schräges und Skurriles aus dem Alltag zu erwarten. Sie nennen ihr Programm eine Mischung aus Lesung, Gespräch und musikalischer Intervention. Es geht um Randgruppen, extreme Musik und prekäre Existenzen. Für die musikalische Untermalung der Texte sorgt der DJ und WOZ-Autor Benedikt Sartorius. Gemeinsam werden die Herren das schlafende Lied bestimmt finden und es mit lautem Getöse aufwecken. Hybrido Unreim in: Bern Progr Kulturpunkt, Do, 10. September 2015, 20 Uhr.“ WOZ, 10.09.2015


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Musik. Tiere. Special Guests. Nebelmaschinen.


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„Hybrido Unreim sind die Berner Schriftsteller Hartmut Abendschein, Roland Reichen und Christian de Simoni. Hybrido Unreim ist auch ihr Stoff, das Leben in der Gegenwart, dieses disparate, alles durchdringende Etwas, auf das man sich oft noch gar keinen rechten Reim machen kann. Im ersten Teil ihres aktuellen Programms stellen die drei Hybridos neue Erzähltexte vor über Randgruppen, prekäre Existenzen und extreme Musik. Im zweiten kommen Quellen zur Sprache, die sie in den Texten verarbeitet haben. Es wird laut. Und dann wieder leise.“


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28. November 2013, Café Kairo
13. Dezember 2013, Bern, Von-Roll-Fest
22. April 2014, Bern, Heitere Fahne
5. September 2014, Basel, Café Frühling
31. Oktober 2014, Kulturhaus Chur
1. November, 2014, EDICION, Biel


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Farblabor, EDICION, Biel


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Kulturhaus Chur


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Es sei halt auch eine blöde Situation gewesen damals, sagt der Fieder: Das Zeug schon in der Pumpi, die Pumpi schon im Fuss, und oben in der Pumpi, da schwamm auch schon das kleine, rote Blutfädeli; er hatte die Vene also endlich erwischt. Warum musste die Spritze da auch ausgerechnet in dem Moment verstopfen? Sicher, er hätte schon an die Hodleren seckeln können, um für eine frische Spritze zu lugen. Aber daran, da denkst du halt auch nicht, in einem settigen Moment. Und schon gar nicht, wenn es in einem Joghurtbecherli vor dir noch sechs andere Nadeln hat. Nur an einer war ja der Käfer. Es war dann halt einfach Pech. (rr, Sundergrund)


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VonRoll-Publikum


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Café Kairo

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„Mit den Dienstagsproben war es nicht getan. Reto ahnte nicht, dass es ihm nie gelingen würde, vom Musizieren zu leben. Täglich übte er zwei Stunden im Keller. Chromatische Tonleitern, Fingerstellung, Intonation. . . .“ (cds)


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Tagein, tagaus dümpelte er einfach nur träge bis reglos in seiner Fruchtwasserblase vor sich her, sah immer etwa gleich kaulquappenartig aus und dachte noch nach achtMönet nicht im Traum daran, sich öppen langsam Richtung Muttermund zu drehen. . . . “ (rr)


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„dass welt ein bilderbuch sei voller
bilderbücher hier das setting einer kleinfamilie knapper stunde null gewisser
religionen schöpfungsakt (breit aufgestellt) von
heiligen familien muttern (rot) und vatern in
dezentem (grünen) blau stolz jakobinisch heisst
dann (logisch) nachwuchs bärchen
ursli dasarchivgesicht noch aus der
andern zeit ein buch in buch im buch
ein jesussternbild wunschpunsch aller pärchen“ (hab)
 


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Kartenset (10 Textkarten in Schachtel) im Literaturautomaten in Basel.
 

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30. August 2013, Literaturhaus Basel

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ONO, Bern

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