Sonntag, 08. Januar 2006
überschreibungen 5
(textebenen, flechten)
eine zusammenfassung des bisherigen? das ist eine zumutung, aber sie besteht darauf. also, kurz: ein erzähler findet sich in einer stadt. trifft eine person aus der vergangenheit. es gibt eine (unmerkliche) zäsur. es fallen blätter. das sei alles? alles, zunächst – ich möchte ein anderes thema anschneiden, doch sie kommt mir zuvor: zweitens, (folge aus erstem). sie habe den verdacht bzw.: ich könne ihr immer noch nicht den verdacht ausräumen, dranmor sei gar nicht der text, auf den ich mich konzentriere, sondern nur ein gerüst, das ich brauche, um daran vorbei zu schreiben. überhaupt: arbeiten zu können. ich: was sei daran so schlimm? und: ob das denn nun immer wieder aufs neue besprochen werden müsse? es müsse, sagt sie. es liege ja auch in der natur der sache, solange es immer nur ums schreiben ginge. bei mir. und damit bei ihr.
(). es wurden titel geändert. “Laub” wurde zu “Laubarbeiten”. “Ventilation” zu “Die Ventilatoren”. nicht wirklich origineller. aber: treffender. hediger fragte nach einem darstellungsmodus [s. kommentar"> für sich (wie hier) potentiell umwickelnde (umspielende) textstränge. ich habe mich an einen titel erinnert und das buch noch einmal eingesehen. (gemeint ist Bennington, Geoffrey. - Jacques Derrida : ein Portrait, Frankfurt am Main : Suhrkamp, 1994 ). dort wurden zwei textschichten (oben=porträttext, unten=ich-erzählung derridastimme) parallel geführt, manchmal noch von einem weiteren fussnotentext begleitet. (so etwas schwebt mir vor, das drängte sich sogar quasi bei nun drei erzählebenen auf ...). lektor/in oder/und setzer/in wollte ich bei dieser arbeit allerdings nicht sein. (zu dranmor I,4-I,5; übersicht überschreibungen)
text #4029 (hab) ∈ überschreibungen
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