Montag, 21. August 2006

4.3

im kleinen hotel // gegenüber hantieren die körper die / von uns gelösten die / vielfach von weinen und schnäpsen / geschüttelten glänzenden flächen des äusseren / inneren bis zur erschöpfung geschnauften / bewegens der hände und füsse und / stellen dazwischen in eckigen renkungen dünstend und / reibend die kissen und alles um uns / das heisst das was noch blieb / von gehäuteten körpern die / haut der geruch doch der geist oder / wie man den rest noch zu nennen beliebt blieb / klamm wartend da draussen im gang auf / dem flur in der tasche von ihr oder / mir nicht zwei geister ein einziger ist es / geworden beim werfen der endlosen sätze und blicke auf / das was uns beide seit heute / verbindet die nacht allerdings ohne / uns bis zum morgen alleine dort / draussen behaust bis ein früher gedanke an / gestern dich weckt und du morgens erwachst / neben mir vor dem fenster / gräbt einer ein sehr lautes loch //

text #4296 (hab) ∈ sie liest mich
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kommentare

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#1

Ein sehr schöner rhythmus, eine feine melodie und ein noch schönerer schluss…

grau  am  21.08.06
#2

... nur der geist in zeile sieben geistert ein wenig herum im conkreten…

grau  am  21.08.06
#3

danke, ist aber - aufs ganze gesehen - erst halbzeit ... 

hab  am  21.08.06
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