Hybride Stoffe.
Erst im Gespräch mit meinem potentiellen Verleger (dazu vielleicht bald mehr) der „Träume meiner Frau“ kam ich auf den Begriff der Hybridität, was die Textsorte der Reihe en grosumfasst. Es sind hybride Stoffe, formal und inhaltlich (wie auch schon in vorangegangenen Einträgen angedeutet), und natürlich: was die Subjektposition der Texte, nein, des Konvoluts als Ganzes angeht. Seitdem mag ich den Untertitel nicht mehr, den ich einmal 100 Stoffe getauft hatte. Hybride Stoffe dagegen, scheint mir nun sinnvoller. Er weist den Titel wieder in eine Richtung, sodass er nicht mehr allzu missverstanden werden könnte, obwohl natürlich auch ein bisschen mit diesem Missverständnis kokettiert wird. Hoffe, der Vorschlag, den ich nächstens anbringen werde, kommt an ...
(4) kommentare ≈ print ≈ (0) trackbacks • permalink ≈ rss (dieser beitrag)
kommentare
hinweis: bitte erst denken, dann schreiben! kleine tippfehler werden von uns stillschweigend korrigiert. unflat wird kommentarlos gelöscht.wenn die batterie leer ist, schaltet automatisch der verbrennungsmotor ein.
“hybride stoffe” (die zwei oder mehrere lösungen zusammenbringen) scheint mir ein passender untertitel.
viele der bilder in den “dtmf” wirken, auch wenn es schon einige zeit her ist, dass ich sie hier las, nach. manchmal ist es auch eine der traumformen, der ich unvermittelt in meinen gedanken wieder begegne. an sich nichts bemerkenswertes, wäre da nicht die - nicht immer angenehme - feststellung, dass sie in meinem hirn nicht immer dieselbe energiequelle anzapfen. ist die eine erschöpft, haben sich die texte, formen, inhalte ausgelesen, docken sie woanders an.
mit anderen worten: sie fahren fort.
ja. spätestens seit der klimadebatte ist auch der begriff der hybris (so oder so) in der mitte der gesellschaft angekommen. meinte auch meine frau. und damit ein weiterer grund, ihn hier verkaufsfördernd einzusetzen. schön, dass er so, oder so oder so, verstanden werden kann ...
...klingt “hybride stoffe” nicht etwas abstrakt?! Nun, die stoffe sind ja sicher auch teilweise abstrakt, aber das sind träume auch und schliesslich kann man alles träumen… also, ich finde “die träume meiner frau” sehr viel reizvoller!
keine sorge! “dtmf” bleibt, selbstverständlich. hat ja mittlerweile labelcharakter und ist auch breit kommuniziert. es handelt sich bei “hs” lediglich um den untertitel, der ein bisschen auch als quasigattungsbezeichnung daherkommt. (ob man denn nun noch eine zusätzlich braucht, in etwa “kleine prosa”, ist noch fraglich). ich habe das oben nicht ganz klar dargestellt, bzw. nicht auf ältere einträge verwiesen ...

