Jung, Roland: Der Schnittpunkt (u.a.)
’Der Schnittpunkt’, für Hans Sahl 1991 (Plot, Handschrift auf Papier)
Vladimir Spacek (Foto)
Robert Hofer, Saviese (Foto)
Spiral-Kegel / Cones helicoidal: in/a Monthey-Wallis/Valais. ‘REPERES/MERKZEICHEN’ 1986 Freilichtausstellung / exposition en plein air; organis. Kantonales Kunstmuseum / Musee cantonal des beaux-arts, Sitten und/et 7 Walliser Gemeiden/Communes du Valais
Einleitung von Bernhard Fibicher ‘REPERES/MERKZEICHEN’ 1986, (Teil III):
“Wallis kommt vom lateinisch vallis und bedeutet ’Tal’. Doch die Idealform des Tales – das sogenannte V-Tal – ist paradoxerweise durch die Gleichzeitigkeit von äusserster Enge und äusserster Weite gekennzeichnet. Das unendlich Grosse und das unendlich Kleine gehen ineinander über, der Makro- und der Mikrokosmos vertauschen ihre Massstäbe. Das Geheimnis der Welt versammelt sich in einem Labyrinth von 25m Durchmesser (Agnes Barmettler in Monthey) . Auf einer Wiese ist ein Sternbild ausgelegt (Christiane Wyler in Sitten), und ein biodynamischer Rundgang entspringt im Punkt Null des Universums (Gianfredo Camersi in Visp). Eine riessige Ellipse, von der nur ein paar Bruchstücke sichtbar werden, umgreift mit kraftvoller Gebärde einen weiten öffentlichen Platz (This Bichsel in Visp)
Der Kreis scheint eine der Formen zu sein, zu denen das Wallis in besonderer Weise anregt. Da sind Türme von Martinach, Saillon und Saxon, die Antennen von Leuk… Da sind aber auch das schon erwähnte Labyrinth, das (in einem V-Tal rollende!) Riesenrad von Vinccezo Baviera (Sitten), der Energiewirbel von Tom Gerber (Sitten), der weisse Kreis von Felice Varini, der panoramische von Jean Stern, die Arbeit über die Ellipse von Walter Fischer (Martinach) usw. Die ’Philosophie’ des Kreises wird von Josée Pitteloud (Monthey) zum System erhoben. Äusserste Weite bei äusserster Enge: dieses Paradox hat in den Spiral-Kegeln Roland Jungs die reinste Verkörperung gefunden.
’Brandzeichen’ Installation 1997. (Karton einlagig und 2-3fach-überlagernd montierten Teilen , Laserlochung und Laserbrand nach Jung-programm).
Duo-Austellung mit Vera Röhm im Palais Preysing, Ladenburg/D
‘Brandzeichen-Fragmente 1997’
‘Brandzeichen-Fragmente 1997’
‘Brandzeichen 1997’
maerz-Galerien Mannheim u. Ladenburg
’Schleierkonen’ Realisierung 1997. (Streckmetall, Laserlochung aus Jung-programm)
Teilansicht der Ausstellung: „in durch aus“ Galerie der Künstler, Maximilianstrasse München/D
‘Die Andere Sicht’, Installation und Aufbau in Ausstellung 2009
‘Aarbergerhus’ Ligerz / BE / Schweiz
(Kamera: Firman Burke, Aufbauassistent: Andres Schneeberger)
Mixed 6 , Random 3 (Plot auf Folie und/oder Papier aus Jung-programm) 1993
Weitere Informationen dazu in Tabea Lurk: Programmes as space for thought? Notes on the origins of Swiss Computer Arts. In: Visual Arts; The India Habitat Centre’s Art Journal. Vol 9, April 2008 – March 2009, (New Delhi 2010) S.61, 67-68 (Ausschnitt PDF)
Roland Jung, geb. 1941 Mannheim/D, lebt in Zürich. 1952-1957 Malklasse der Kunsthalle Mannheim, Ursula Wolff-Krebs. 1957-1960 Städtische Webschule Mannheim, Elfriede Enderlin-Burgdorf. 1961-1962 Freie Akademie der Künste Mannheim, Paul Berger-Bergner. 1979-1983 Lehrtätigkeit an der KGS Zürich und Gastdozent für ‘experimentelles Gestalten’ an der KGS Basel/CH. 1991/92 Gastprofessur Gutenberg Universität Mainz/D. Einzelausstellungen, Beteiligungen, Veröffentlichungen durch Presse, TV und Rundfunk. Dokumentationen / Arbeiten auf Video, DVD und CD-Rom. Graphische Arbeiten. Plastiken, Installationen.
’SATOR …’ Biel 1984. Fotocollage Roland Jung und Mark Huber (Baar).
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