Übung gegen den Sinn.
Doch er dachte, bohrte immer weiter, Löcher ins Nirwana.
Es war mir immer ein Heidenspaß, der Anblick des Wieners, wenn er einen Schmäh ertrug. Wenn er sich nicht ärgerte, wenn er sich bemühte, ihm zu gehorchen. Zum Abgrund der Wiener Seele gelangte ich durch ein zwanghaft komisches Labyrinth.
Übung gegen den Sinn. – Man sollte die Buchstaben von Zeit zu Zeit wie Legastheniker betrachten, als seien sie einzeln verhakt mit der Welt. Die Schönheit der Urteile. Immer wissen wir sie nur mit stolzen Ungenauigkeiten zu begründen.
Willensmenschen werden höchstens Erfolg erfahren. Und sie geraten durch Disziplin und Fleiß, und etwas Glück, mit sich zufrieden. – Elendsgestalten des Triumphs.
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kommentare
hinweis: bitte erst denken, dann schreiben! kleine tippfehler werden von uns stillschweigend korrigiert. unflat wird kommentarlos gelöscht.dem legastheniker gerät ( wie aus nächster nähe zu vermelden ) die welt augenblicklich zum rätsel & braucht’s mitunter 1igen schmäh , diese “differance” zu verbergen -
barthes hätte das sicher neutral, wenn nicht positiv codiert und hierzu vielleicht sogar eine ästhetik der entbergung entwickelt ... gratulation, übrigens, zu den tollen topos des donaukanals ... erwarte das buch ja täglich ...
legathenie generiert ständig umspringbilder , in kombination mit fehlleistungen ergibt dies eine art ständiges rosa rauschen , in welches man - vergeblich auf eine beruhigung im endlichen wartend - ständig starrt . die oszillierenden symbole singen gleichsam einen aufreibend aufregenden obertongesang -
das hört sich sehr, sehr anstrengend an ... (aber auch, aus produktionsästhetischer sicht, mit positiven mitnahmeeffekten?)
tja , die “mitnahmeeffekte” nimmt man bescheiden am checkout entgegen , sich leise fragend , ob’s diesmal nicht ein wenig überteuert war -

