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    <title>Ca. 13° (notula nova 87)</title>
    <link>http://www.abendschein.ch/site/comments/ca_13_notula_nova_87/</link>
    <description></description>
    <dc:language>en-us</dc:language>
    <dc:creator>info@abendschein.ch</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2010</dc:rights>
    <dc:date>2010-06-09 T;06:41:00+01:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Kommentar von hab</title>
      <link>http://www.abendschein.ch/</link>
      <description>[die gefühlte wahrheit des spameintrags in #14 hat mich doch jetzt einiges beschäftigt, sodass ich ihn erst einmal &#45; leicht entschärft &#45; stehen lasse ...]</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>[die gefühlte wahrheit des spameintrags in #14 hat mich doch jetzt einiges beschäftigt, sodass ich ihn erst einmal - leicht entschärft - stehen lasse ...]
</p>]]></content:encoded>
    <dc:date>2012-05-21 T;08:50:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Kommentar von SONIA25Duncan</title>
      <link>http://xxx://www.xxx&#45;rate&#45;loans.xxx</link>
      <description>People in the world take the loan from different creditors, just because it&#8217;s simple and comfortable.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>People in the world take the <a href="http://xxx://lowest-xxx-loans.xxx">loan</a> from different creditors, just because it&#8217;s simple and comfortable.
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    <item>
      <title>Kommentar von hab</title>
      <link>http://www.abendschein.ch/</link>
      <description>aber vielleicht hast du mit deinem letzten kommentar der bartlebyforschung (wenn so noch nicht beackert) neuen wind eingehaucht. vielleicht ist genau diese erkenntnis das triggermotiv für dessen universalverweigerung ...</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>aber vielleicht hast du mit deinem letzten kommentar der bartlebyforschung (wenn so noch nicht beackert) neuen wind eingehaucht. vielleicht ist genau diese erkenntnis das triggermotiv für dessen universalverweigerung ...
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    </item>

    <item>
      <title>Kommentar von Markus</title>
      <link>http://katalog.skypaperpress.com</link>
      <description>Ja. Allerdings muss man dann einen Schritt weitergehen (der Abschrift, zum Beispiel, zu einem neuen Recht verhelfen), da wir sonst im Dekonstruktivismus landen, wonach es keine zwei identischen Bücher gibt, da es keine zwei identischen Leser gibt (nicht einmal dann, wenn derselbe Leser dasselbe Buch ein zweites Mal liest, da der Leser schon nicht mehr derselbe ist). Oder: Entfernt man den Torso aus seinem ursprünglichen Umfeld, ist er bereits nicht mehr derselbe. Selbst wenn man ihn an Ort und Stelle beliesse, fände diese Entfernung durch blosses Einwirken der Zeit statt. 

Triebe man es aber dermassen auf die Spitze, man käme am Ende vielleicht wie Bartleby ins Gefängnis und stürbe. Jede Interpretation hat seine Grenzen.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ja. Allerdings muss man dann einen Schritt weitergehen (der Abschrift, zum Beispiel, zu einem neuen Recht verhelfen), da wir sonst im Dekonstruktivismus landen, wonach es keine zwei identischen Bücher gibt, da es keine zwei identischen Leser gibt (nicht einmal dann, wenn derselbe Leser dasselbe Buch ein zweites Mal liest, da der Leser schon nicht mehr derselbe ist). Oder: Entfernt man den Torso aus seinem ursprünglichen Umfeld, ist er bereits nicht mehr derselbe. Selbst wenn man ihn an Ort und Stelle beliesse, fände diese Entfernung durch blosses Einwirken der Zeit statt. 
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Triebe man es aber dermassen auf die Spitze, man käme am Ende vielleicht wie Bartleby ins Gefängnis und stürbe. Jede Interpretation hat seine Grenzen.
</p>]]></content:encoded>
    <dc:date>2012-05-21 T;08:50:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Kommentar von hab</title>
      <link>http://www.abendschein.ch/</link>
      <description>letztere idee ist besonders spannend. das original kann damit nur noch original sein im ensemble mit seinem originalkontext. bildlich gesprochen: ein aus athen entfernter torso wird durch einen ausstellungsimport für ein kölner museum zu seiner eigenen (ja, nicht einmal kopie, sondern vielleicht sogar) abschrift.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>letztere idee ist besonders spannend. das original kann damit nur noch original sein im ensemble mit seinem originalkontext. bildlich gesprochen: ein aus athen entfernter torso wird durch einen ausstellungsimport für ein kölner museum zu seiner eigenen (ja, nicht einmal kopie, sondern vielleicht sogar) abschrift.
</p>]]></content:encoded>
    <dc:date>2012-05-21 T;08:50:00+01:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Kommentar von Markus</title>
      <link>http://katalog.skypaperpress.com</link>
      <description>&quot;allerdings wird dann wohl der “historische” kopie&#45; und wohl auch der kopistenbegriff sehr unscharf.&#8221;

Genau das macht (in meinen Augen) diese Diskussion so spannend. Das heutige Verständnis vom Kopieren wird dadurch verwässert und so vielleicht von dem ihm anhaftenden Nimbus des Illegalen wieder befreit. Den &#8220;historischen&#8221; Kopisten sind ja tatsächlich oft Abschreibefehler unterlaufen, mitunter schwerwiegende. So existieren zum Beispiel Abschriften des Neuen Testaments, die in einem Buchstaben voneinander abweichen, wodurch sich aber ganz andere Sinnzusammenhänge ergeben. 

(Ob das digital Kopierte tatsächlich mit dem Kopierten identisch ist, müsste genauer untersucht werden. Der Kontext, in dem das Kopierte dann verwendet wird, ist ja selten identisch mit dem ursprünglichen Umfeld der Quelle.)</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"allerdings wird dann wohl der “historische” kopie- und wohl auch der kopistenbegriff sehr unscharf.&#8221;
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Genau das macht (in meinen Augen) diese Diskussion so spannend. Das heutige Verständnis vom Kopieren wird dadurch verwässert und so vielleicht von dem ihm anhaftenden Nimbus des Illegalen wieder befreit. Den &#8220;historischen&#8221; Kopisten sind ja tatsächlich oft Abschreibefehler unterlaufen, mitunter schwerwiegende. So existieren zum Beispiel Abschriften des Neuen Testaments, die in einem Buchstaben voneinander abweichen, wodurch sich aber ganz andere Sinnzusammenhänge ergeben. 
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(Ob das digital Kopierte tatsächlich mit dem Kopierten identisch ist, müsste genauer untersucht werden. Der Kontext, in dem das Kopierte dann verwendet wird, ist ja selten identisch mit dem ursprünglichen Umfeld der Quelle.)
</p>]]></content:encoded>
    <dc:date>2012-05-21 T;08:50:00+01:00</dc:date>
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      <title>Kommentar von hab</title>
      <link>http://www.abendschein.ch/</link>
      <description>ja. ok. die differenz könnte ich gut unterschreiben. allerdings wird dann wohl der &#8220;historische&#8221; kopie&#45; und wohl auch der kopistenbegriff sehr unscharf. oder müsste eigentlich revidiert werden. denn eine verlust&#45; oder gewinnfreie kopie oder allgemeiner: eine dublierung eines textes ohne geringste störung, spur oder signatur des kopiervorgangs, bzw.: eine kopie, die mit dem kopiertem / der quelle identisch ist, erhalten wir ja erst seit der existenz digitaler inhalte / formate. hm. ich stelle mir jetzt bartleby als einen glücklichen informationsmanager in lohn und brot vor ...</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>ja. ok. die differenz könnte ich gut unterschreiben. allerdings wird dann wohl der &#8220;historische&#8221; kopie- und wohl auch der kopistenbegriff sehr unscharf. oder müsste eigentlich revidiert werden. denn eine verlust- oder gewinnfreie kopie oder allgemeiner: eine dublierung eines textes ohne geringste störung, spur oder signatur des kopiervorgangs, bzw.: eine kopie, die mit dem kopiertem / der quelle identisch ist, erhalten wir ja erst seit der existenz digitaler inhalte / formate. hm. ich stelle mir jetzt bartleby als einen glücklichen informationsmanager in lohn und brot vor ...
</p>]]></content:encoded>
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    </item>

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      <title>Kommentar von Markus</title>
      <link>http://katalog.skypaperpress.com</link>
      <description>Die handschriftliche Abschrift ist &#45; im engen Sinn &#45; eigentlich ja keine Kopie. Sie gibt sich, durch ihr (in diesem Fall: Schrift&#45;)Bild, als eigenes zu erkennen. 

Vielleicht kann man es zugespitzt so sagen: Ums Kopieren kommt keiner von uns herum, aber die Aneignung findet erst durchs Hinzutun von Eigenem statt &#45; in welcher Form auch immer.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die handschriftliche Abschrift ist - im engen Sinn - eigentlich ja keine Kopie. Sie gibt sich, durch ihr (in diesem Fall: Schrift-)Bild, als eigenes zu erkennen. 
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Vielleicht kann man es zugespitzt so sagen: Ums Kopieren kommt keiner von uns herum, aber die Aneignung findet erst durchs Hinzutun von Eigenem statt - in welcher Form auch immer.
</p>]]></content:encoded>
    <dc:date>2012-05-21 T;08:50:00+01:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Kommentar von hab</title>
      <link>http://www.abendschein.ch/</link>
      <description>ich will da dieses &#8220;auseinandersetzen&#8221; aufgreifen. und es noch einmal mit dem glücks&#45;zitat  &#8220;Wir entdecken das Abschreiben als Vorgang, der durchaus Glück produzieren kann.&#8221; zusammenbringen. dieser satz (dieser gedanke) ist entstanden, als ich tatsächlich aus einem buch (das ursprünglich sicher ein digitales typoskript war) eine passage in mein notizbuch verhandschriftlicht habe. (es gab da aber auch noch andere ansätze) es war also eine ganz besondere form der auseinandersetzung mit text, diejenige einer gewissen aneignung. (es war mir also tatsächlich nach diesem vorgang so, als hätte ich mit an dieser passage gearbeitet. und an ihrer bedeutung ... ich habe ihr ein anderes (schrift&#45;)bild verliehen, den text gewissermassen subjektiviert und noch dazu in einen (meinen) spezifischen kontext (der notula, nämlich) eingelassen. das hat, gebe ich zu, eine ganz andere art von befriedigung hinterlassen, als solch eine eines nur&#45;verstanden&#45; und prozessierthabens von text. es hat sich damit so etwas wie ein spezielles eigentumsverhältnis entwickelt. etwas, das sich wohl selbst bei einem ehrfürchtigen kopisten nicht eingestellt haben dürfte. (der war aber sicher über andere effekte seines akts beglückt ... je nach dem). was ich also versucht habe anzudeuten: es gibt da verschiedene formen der aneignung und verdoppelung von text. und eine, so anachronistisch sie sein mag oder vielleicht gerade deswegen, liegt in der textbewegung, die man nachzeichnen muss, damit dieser in einer besonderen form entsteht.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>ich will da dieses &#8220;auseinandersetzen&#8221; aufgreifen. und es noch einmal mit dem glücks-zitat  &#8220;Wir entdecken das Abschreiben als Vorgang, der durchaus Glück produzieren kann.&#8221; zusammenbringen. dieser satz (dieser gedanke) ist entstanden, als ich tatsächlich aus einem buch (das ursprünglich sicher ein digitales typoskript war) eine passage in mein notizbuch verhandschriftlicht habe. (es gab da aber auch noch <a href="http://www.abendschein.ch/site/is1">andere ansätze</a>) es war also eine ganz besondere form der auseinandersetzung mit text, diejenige einer gewissen aneignung. (es war mir also tatsächlich nach diesem vorgang so, als hätte ich mit an dieser passage gearbeitet. und an ihrer bedeutung ... ich habe ihr ein anderes (schrift-)bild verliehen, den text gewissermassen subjektiviert und noch dazu in einen (meinen) spezifischen kontext (der notula, nämlich) eingelassen. das hat, gebe ich zu, eine ganz andere art von befriedigung hinterlassen, als solch eine eines nur-verstanden- und prozessierthabens von text. es hat sich damit so etwas wie ein spezielles eigentumsverhältnis entwickelt. etwas, das sich wohl selbst bei einem ehrfürchtigen kopisten nicht eingestellt haben dürfte. (der war aber sicher über andere effekte seines akts beglückt ... je nach dem). was ich also versucht habe anzudeuten: es gibt da verschiedene formen der aneignung und verdoppelung von text. und eine, so anachronistisch sie sein mag oder vielleicht gerade deswegen, liegt in der textbewegung, die man nachzeichnen muss, damit dieser in einer besonderen form entsteht.
</p>]]></content:encoded>
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      <title>Kommentar von Markus</title>
      <link>http://katalog.skypaperpress.com</link>
      <description>Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Ich bin kein Feind des Kopierens. Auch wir, die wir &#8220;Eigenes&#8221; zu schreiben versuchen, stehen auf den Schultern von Riesen. Und ich gehe mit dir einig darin, dass vieles, was als Geschriebenes zugänglich ist, mit nicht viel mehr Aufwand verfasst wurde, als es den Kopisten kostet, es zu duplizieren. Sieh dir bloss die Agenturmeldungen an, die von verschiedenen Online&#45;Publikationen oft 1:1 übernommen werden &#45; inkl. orthografischer Fehler. Aber es gibt noch die Kopisten, die sich die Mühe machen, sich mit dem Ausgangsmaterial auseinanderzusetzen und da, wo sie es der Sache als dienlich ansehen, eingreifen oder darauf aufbauen. Diesen Kopisten rede ich gerne das Wort, nicht nur, weil ich selber einer von ihnen bin.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Ich bin kein Feind des Kopierens. Auch wir, die wir &#8220;Eigenes&#8221; zu schreiben versuchen, stehen auf den Schultern von Riesen. Und ich gehe mit dir einig darin, dass vieles, was als Geschriebenes zugänglich ist, mit nicht viel mehr Aufwand verfasst wurde, als es den Kopisten kostet, es zu duplizieren. Sieh dir bloss die Agenturmeldungen an, die von verschiedenen Online-Publikationen oft 1:1 übernommen werden - inkl. orthografischer Fehler. Aber es gibt noch die Kopisten, die sich die Mühe machen, sich mit dem Ausgangsmaterial auseinanderzusetzen und da, wo sie es der Sache als dienlich ansehen, eingreifen oder darauf aufbauen. Diesen Kopisten rede ich gerne das Wort, nicht nur, weil ich selber einer von ihnen bin.
</p>]]></content:encoded>
    <dc:date>2012-05-21 T;08:50:00+01:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Kommentar von hab</title>
      <link>http://www.abendschein.ch/</link>
      <description>die heutige nichtknappheit von text gauckelt dem kopisten allerdings auch vor, alles wäre irgendwie schon geschrieben und man müsse es bloss noch finden und eventuell (re)kombinieren. (ganz falsch ist das natürlich auch nicht.) es verschiebt den schreibbegriff / die vorstellung dessen etwas in richtung des &#45; bald gleichberechtigten &#45; findens und montierens als parakreativen urakt. einem des informierten lesens also. ich finde ja, so aus der pratischen erfahrung heraus, die produktion von text aus der konkreten vorlagenlosigkeit ja mitunter nicht weniger anstrengend, als die arbeit an materialien, die zu einer bestimmten idee geformt, modelliert, zueinander hingebogen werden sollen ...</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>die heutige nichtknappheit von text gauckelt dem kopisten allerdings auch vor, alles wäre irgendwie schon geschrieben und man müsse es bloss noch finden und eventuell (re)kombinieren. (ganz falsch ist das natürlich auch nicht.) es verschiebt den schreibbegriff / die vorstellung dessen etwas in richtung des - bald gleichberechtigten - findens und montierens als parakreativen urakt. einem des informierten lesens also. ich finde ja, so aus der pratischen erfahrung heraus, die produktion von text aus der konkreten vorlagenlosigkeit ja mitunter nicht weniger anstrengend, als die arbeit an materialien, die zu einer bestimmten idee geformt, modelliert, zueinander hingebogen werden sollen ...
</p>]]></content:encoded>
    <dc:date>2012-05-21 T;08:50:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Kommentar von Markus</title>
      <link>http://katalog.skypaperpress.com</link>
      <description>Es war da auch eine enorme Ehrfurcht vor dem zu kopierenden Text vorhanden: Das mühsame, genaue Kopieren vermittelte dem Kopisten einen Bruchteil der Anstrengung, die das Verfassen des Textes den Autor gekostet hatte. Die heutige Copy&amp;amp;Paste&#45;Methode gaukelt dem Kopisten vor, das Schreiben selbst sei so einfach wie ein Mausklick.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es war da auch eine enorme Ehrfurcht vor dem zu kopierenden Text vorhanden: Das mühsame, genaue Kopieren vermittelte dem Kopisten einen Bruchteil der Anstrengung, die das Verfassen des Textes den Autor gekostet hatte. Die heutige Copy&amp;Paste-Methode gaukelt dem Kopisten vor, das Schreiben selbst sei so einfach wie ein Mausklick.
</p>]]></content:encoded>
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      <title>Kommentar von hab</title>
      <link>http://www.abendschein.ch/</link>
      <description>vielleicht muss man das jetzt auch noch mit bartleby zusammendenken. ein &#8220;bartleby muss man sich als einen glücklichen menschen vorstellen&#8221; passt hier aber nicht so recht ins konzept ...</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>vielleicht muss man das jetzt auch noch mit bartleby zusammendenken. ein &#8220;bartleby muss man sich als einen glücklichen menschen vorstellen&#8221; passt hier aber nicht so recht ins konzept ...
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      <title>Kommentar von hab</title>
      <link>http://www.abendschein.ch/</link>
      <description>stimmt! der kopist war vielleicht so etwas wie der mittelbau&#45;wissenschaftler avant la lettre. es gehörte da wohl auch eine enorme (selbst&#45;)disziplin und talent dazu, text so exakt wie möglich zu reduplizieren. (muss man also wohl immer an der bedeutung vorbeilesen um nicht gefahr zu laufen, bewusst oder unbewusst in diese einzugreifen).</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>stimmt! der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kopist">kopist</a> war vielleicht so etwas wie der mittelbau-wissenschaftler avant la lettre. es gehörte da wohl auch eine enorme (selbst-)disziplin und talent dazu, text so exakt wie möglich zu reduplizieren. (muss man also wohl immer an der bedeutung vorbeilesen um nicht gefahr zu laufen, bewusst oder unbewusst in diese einzugreifen).
</p>]]></content:encoded>
    <dc:date>2012-05-21 T;08:50:00+01:00</dc:date>
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      <title>Kommentar von Markus</title>
      <link>http://katalog.skypaperpress.com</link>
      <description>&quot;Wir entdecken das Abschreiben als Vorgang, der durchaus Glück produzieren kann. Es ähnelt der Verfertigung einer Notiz.&#8221;


Bei dieser ganzen Diskussion übers Abschreiben geht völlig vergessen, dass diese Tätigkeit vor der Erfindung der Buchpresse als ehrenvolles und überaus anspruchsvolles Kunsthandwerk angesehen wurde&#8230;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir entdecken das Abschreiben als Vorgang, der durchaus Glück produzieren kann. Es ähnelt der Verfertigung einer Notiz.&#8221;
</p>
<p>
Bei dieser ganzen Diskussion übers Abschreiben geht völlig vergessen, dass diese Tätigkeit vor der Erfindung der Buchpresse als ehrenvolles und überaus anspruchsvolles Kunsthandwerk angesehen wurde&#8230;
</p>]]></content:encoded>
    <dc:date>2012-05-21 T;08:50:00+01:00</dc:date>
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