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    <title>sun&#333;</title>
    <link>http://www.abendschein.ch/site/comments/sun/</link>
    <description></description>
    <dc:language>en-us</dc:language>
    <dc:creator>rin@abendschein.ch</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2008</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-18 T;07:53:00+01:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Kommentar von parallalie</title>
      <link>http://parallalie.twoday.net</link>
      <description>die sprache ist eine mischpoke, die zu gebrauchen es einiger chuzpe bedarf. ich leg&#8217; steine auf das alte (sah heut&#8217; ein foto von celans grab), damit das neue nicht so schwer wiege. alles gute!</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>die sprache ist eine mischpoke, die zu gebrauchen es einiger chuzpe bedarf. ich leg&#8217; steine auf das alte (sah heut&#8217; ein foto von celans grab), damit das neue nicht so schwer wiege. alles gute!
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    <dc:date>2012-05-22 T;07:00:00+01:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Kommentar von hab</title>
      <link>http://www.abendschein.ch/</link>
      <description>ganz der ihre. mir ging es da auch nicht um ausschliessliche bedeutungen oder monosemische konstruktionen, wegen mir auch: polysemismen, die dominant gekernt oder verpflichtend wären. allein: in diesem thread ging das wort der „wortgespiele“, auch der bedeutungsunterlassung, die ja eben – weil es nun einmal präsent wurde – vorher aufkam. und das ganz ohne intention einer blossen spielerei, sondern eben: eines spielerischen ernstes, also: dass in jedem spiel mit bedeutung eine ernstanlage da ist, wenn wirs mit sprache haben. und umgekehrt. darum gings mir. die länge der stile der äxte unbenommen. guten rutsch (und ich durfte eben lernen, dass der von hebr. &#8220;rosch&quot;= anfang herrührt)</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>ganz der ihre. mir ging es da auch nicht um ausschliessliche bedeutungen oder monosemische konstruktionen, wegen mir auch: polysemismen, die dominant gekernt oder verpflichtend wären. allein: in diesem thread ging das wort der „wortgespiele“, auch der bedeutungsunterlassung, die ja eben – weil es nun einmal präsent wurde – vorher aufkam. und das ganz ohne intention einer blossen spielerei, sondern eben: eines spielerischen ernstes, also: dass in jedem spiel mit bedeutung eine ernstanlage da ist, wenn wirs mit sprache haben. und umgekehrt. darum gings mir. die länge der stile der äxte unbenommen. guten rutsch (und ich durfte eben lernen, dass der von hebr. &#8220;rosch"= anfang herrührt)
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    <dc:date>2012-05-22 T;07:00:00+01:00</dc:date>
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      <title>Kommentar von parallalie</title>
      <link>http://parallalie.twoday.net</link>
      <description>würde er aber mit buchenwald nur eine abscheuliche geschichte verbinden, wäre es ebenso grauenvoll, als wenn er dem mechanismus seinen gang ließe, der eine solche ermöglicht. das gedächtnis hat der, der es (üb)erlebt hat. uns nachgeborenen (bewußt ein Brecht) bleibt der schrecken, den uns einerseits eine gewisse saubermacherei eingeimpft hat, andererseits aber bei denen haften blieb, die dafür ein empfinden entwickeln konnten, jenseits aller saubermacherei. das hat mit definitionen von wörtern nichts zu tun. vielmehr verliert sich alle sensibilität daran. die rede ist vom leichten und sanktionierten griff zur axt gegen den anderen. oi weh!</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>würde er aber mit buchenwald nur eine abscheuliche geschichte verbinden, wäre es ebenso grauenvoll, als wenn er dem mechanismus seinen gang ließe, der eine solche ermöglicht. das gedächtnis hat der, der es (üb)erlebt hat. uns nachgeborenen (bewußt ein Brecht) bleibt der schrecken, den uns einerseits eine gewisse saubermacherei eingeimpft hat, andererseits aber bei denen haften blieb, die dafür ein empfinden entwickeln konnten, jenseits aller saubermacherei. das hat mit definitionen von wörtern nichts zu tun. vielmehr verliert sich alle sensibilität daran. die rede ist vom leichten und sanktionierten griff zur axt gegen den anderen. oi weh!
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    <dc:date>2012-05-22 T;07:00:00+01:00</dc:date>
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      <title>Kommentar von hab</title>
      <link>http://www.abendschein.ch/</link>
      <description>eben das habe ich ja versucht oben anzudeuten. fragen sie mal einen maturanden, was er mit buchenwald assoziiert. mit dem komischen wort, aus einem jargon der uneigentlichkeit habe ich auch eher lakonisch auf eine lehrverfassung angespielt, die alles andere wichtiger findet, als eine arbeit am eigenen gedächtnis.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>eben das habe ich ja versucht oben anzudeuten. fragen sie mal einen maturanden, was er mit buchenwald assoziiert. mit dem komischen wort, aus einem jargon der uneigentlichkeit habe ich auch eher lakonisch auf eine lehrverfassung angespielt, die alles andere wichtiger findet, als eine arbeit am eigenen gedächtnis.
</p>]]></content:encoded>
    <dc:date>2012-05-22 T;07:00:00+01:00</dc:date>
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      <title>Kommentar von Lars</title>
      <link>HeinzVertigrat@oleco.net</link>
      <description>Vielleicht gibt es da ja noch einen Teil der unter das ganze Wortgespiele fällt, einfach so unter den Tisch und das nennt sich Genozid oder vergißt man das auch je nach den neuen Nutzungsbedingungen, ein komisches Wort übrigens im Zusammenhang mit Leichenbergen</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht gibt es da ja noch einen Teil der unter das ganze Wortgespiele fällt, einfach so unter den Tisch und das nennt sich Genozid oder vergißt man das auch je nach den neuen Nutzungsbedingungen, ein komisches Wort übrigens im Zusammenhang mit Leichenbergen
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    <dc:date>2012-05-22 T;07:00:00+01:00</dc:date>
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      <title>Kommentar von hab</title>
      <link>http://www.abendschein.ch/</link>
      <description>der buchenwald, hier auch als vergessensmetapher, wächst nach, das ist richtig. und aussagen verändern sich unter neuen nutzungsbedingungen. allerdings, wenn es stimmen sollte, dass dichtung auch wissen speichert, muss man dinge (vielleicht nicht immer im haupt&#45; sondern auch im nebentext, wie hier) benennen, wenn man bspw. an einer assoziation gar nicht mehr vorbeikommt. (das ist vielleicht ein selbstauftrag, den ich hier ableite. ich musste #5 also schreiben, weil ich ab einem bestimmten zeitpunkt gar nicht mehr anders konnte, als das zu tun.) einen freibrief (und das ist kein moralischer sondern einer der geschichte) gibts wohl erst dann, wenn das wissen darüber komplett in infotainment aufgegangen ist oder sonstwie vergraben wurde. ob es dann allerdings noch diese gattung gibt? vielleicht historisiert sich die ja doch mit dem wissen über auschwitz. und adorno hätte recht behalten. irgendwie ...</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>der buchenwald, hier auch als vergessensmetapher, wächst nach, das ist richtig. und aussagen verändern sich unter neuen nutzungsbedingungen. allerdings, wenn es stimmen sollte, dass dichtung auch wissen speichert, muss man dinge (vielleicht nicht immer im haupt- sondern auch im nebentext, wie hier) benennen, wenn man bspw. an einer assoziation gar nicht mehr vorbeikommt. (das ist vielleicht ein selbstauftrag, den ich hier ableite. ich musste #5 also schreiben, weil ich ab einem bestimmten zeitpunkt gar nicht mehr anders konnte, als das zu tun.) einen freibrief (und das ist kein moralischer sondern einer der geschichte) gibts wohl erst dann, wenn das wissen darüber komplett in infotainment aufgegangen ist oder sonstwie vergraben wurde. ob es dann allerdings noch diese gattung gibt? vielleicht historisiert sich die ja doch mit dem wissen über auschwitz. und adorno hätte recht behalten. irgendwie ...
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    <dc:date>2012-05-22 T;07:00:00+01:00</dc:date>
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      <title>Kommentar von parallalie</title>
      <link>http://parallalie.twoday.net</link>
      <description>die wörter, die eigentlichen, sind wenige. was nie berechenbar ist, sind ihre zwischenräume. ihre beziehungen zueinander. kann man das so sagen: die wörter seien in einem gedicht menschen? die aufeinander wirken? &#45; buchenwald: der immer nachwachsende. man darf nicht. aber auch nicht nichts sagen. wenn lyrik das schöne will, dann soll sie nicht. oder es dennoch dagegen behaupten. freibrief?</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>die wörter, die eigentlichen, sind wenige. was nie berechenbar ist, sind ihre zwischenräume. ihre beziehungen zueinander. kann man das so sagen: die wörter seien in einem gedicht menschen? die aufeinander wirken? - buchenwald: der immer nachwachsende. man darf nicht. aber auch nicht nichts sagen. wenn lyrik das schöne will, dann soll sie nicht. oder es dennoch dagegen behaupten. freibrief?
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    <dc:date>2012-05-22 T;07:00:00+01:00</dc:date>
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      <title>Kommentar von hab</title>
      <link>http://www.abendschein.ch/</link>
      <description>wenn die wörter immer weniger werden und kombinationen immer wahrscheinlicher ... darf man noch schreiben?: gibt es eine lyrik nach buchenwald?</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><i>wenn die wörter immer weniger werden und kombinationen immer wahrscheinlicher ... darf man noch schreiben?: gibt es eine lyrik nach buchenwald?</i>
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    <dc:date>2012-05-22 T;07:00:00+01:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Kommentar von parallalie</title>
      <link>http://parallalie.twoday.net</link>
      <description>und buchen

bäumen wald

wo schnee

ein heiß es :

winter</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>und buchen
<br />
bäumen wald
<br />
wo schnee
<br />
ein heiß es :
<br />
winter
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    <dc:date>2012-05-22 T;07:00:00+01:00</dc:date>
    </item>

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      <title>Kommentar von rr</title>
      <link>renee.riemer@vo.lu</link>
      <description>:&#45;)...!</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>:-)...!
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    <dc:date>2012-05-22 T;07:00:00+01:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Kommentar von hab</title>
      <link>http://www.abendschein.ch/</link>
      <description>schnee heissen

baum buchen

wald wörtern</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>schnee heissen
<br />
baum buchen
<br />
wald wörtern
</p>]]></content:encoded>
    <dc:date>2012-05-22 T;07:00:00+01:00</dc:date>
    </item>

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      <title>Kommentar von parallalie</title>
      <link>http://parallalie.twoday.net</link>
      <description>tief in das heißen

drückt in den schnee

das baum der buchen

die wasser haben

was handverloren

spuren verwortet</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>tief in das heißen
<br />
drückt in den schnee
<br />
das baum der buchen
<br />
die wasser haben
<br />
was handverloren
<br />
spuren verwortet
</p>]]></content:encoded>
    <dc:date>2012-05-22 T;07:00:00+01:00</dc:date>
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