szenen
dialogisches
upload: Unter Stäuben
Ein szenisches Fragment
(hab & sabine o.)
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(...) Ich weiß, ich bin noch nicht lange hier. Aber zwei Stunden noch, liebe Kollegin, lieber Kollege, sage ich euch: Dann passiert es wieder. Ich habe es die letzten Wochen beobachtet. Das letzte Mal konnte ich mich gerade noch unter das Bücherregal retten. Dann kam ER. Es war furchtbar. Ich konnte ihn deutlich hören. Kauerte mich aber mit den Anderen zusammen und versuchte auszublenden, was dann passierte, schon allein deswegen, um mich nicht mit traumatisierenden Bildern zu belasten - dann war ER wieder weg. Alle hat er weggeputzt. Aus dem Nichts tauchte ER auf – den Letzten Seufzer haben sie ihn genannt. Es geschieht in großer Regelmäßigkeit und heute, wenn ich richtig gerechnet habe, wird es wieder passieren (...) >pdf
alpenlauschen lauschen
taberna kritika präsentiert:
eine arthouse lo-fi wohnzimmerproduktion, 2004
alpenlauschen 0.1 (hörbuch, 17 min., mp3/ 24 MB)
der als unaufführbar geltende dialog zweyer bergen (mehr) liegt jetzt in einer frechen audacity-umsetzung vor - ergebnis eines kleinen wochenend-selbstlernkurses ohne handbuch. entdecken sie ungehörte sounds & effekte und verstehen sie, warum das knacken der copypaste-einfrickelungen nicht mehr als störung, sondern als wichtiges, selbstverständliches stilmittel zeitgenössischer hörproduktionen zu betrachten ist. die geübten sprecher sind natürlich alle eines astreinen hochdeutschen mächtig - die charmante süddeutsche einfärbung der stimmen aber ein genialer regieeinfall, der von dieser software problemlos unterstützt wird. nebenbei wurden mindestens 3 versprecher eingebaut - ein ohrensessel für jede hörspielfreundin.
viel vergnügen bei der suche!!!
(natürlich wird daran weitergearbeitet. irgendwann.)
index: die fetten
eine farce in drei akten
SZENEN
I,1 | I,2 | I,3
II,1 | II,2 | II,3
III,1 | III,2 | III,3
© bernd hellmuth franzen*
oben: version 0.1 (arbeitsfassung eins)
in arbeit: version 0.2
(19.12.04): version 0.3 (pdf)
NEU (aug. 05): version 0.4 (pdf)
bh franzens text entstand aus einem langen briefwechsel mit sich selbst.



