überschreibungen
dranmor überschreibungen
überschreibungen 2
(unter titeln)
aber auch () das inhaltsverzeichnis: wieder untätige überlegungen noch vor der relektüre eines ersten satzes. (des ersten kapitels ... standortdiskussionen: vielleicht ist es aber schon der erste. vielleicht (ganz sicher) ist es sogar der zweite). vielleicht ist das verzeichnis, eine vorgebliche chronologie und summe der titel und v.a. untertitel der texte selbst ein satz, wennnichtgar als erzählung zu betrachten.
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überschreibungen 1
(der blick der figur)
erste überschreibungen vergewissern. (erste?). eine auslassung. der blick des titelgebenden wird schon a.a.o. eingefangen und eingehend beschrieben (). bei der wiederaufnahme des verfahrens werde ich wieder, natürlich, von ihm gestreift. das mehrfach erwähnte frontispiz: erstaunlicherweise nicht teil der gedichtsammlung, die der erzähler langsam zerlegen wird oder verlegt oder verliert, (das in gegenrichtung), sondern das als eingangsdokument eines lehrwerks gefunden wurde, bleibt hier also weiterhin erster text. und: konterfei des romans. etwas wurde verändert: die stirnpartie, ein ohr, der mund: wahrnehmungs- und verarbeitungsapparate. bestimmte stellen wurden markiert und verdunkelt. bekamen schatten. dabei wurden die gleichmütig blickenden augen, (nein, zu positiv!), die gleichgültig blickenden augen (ein typischer botero-blick?) ausgenommen und starren teilnahmslos, aber unverstellt in eine linke ecke. will heissen: der gemutmasste bildinput sei bei ihm ein ungefilterter. erst das hörende aufnehmen, die weitere verarbeitung bildet später den (den text) dominierenden modus und mundstück des ansatzes: den konjunktiv. (mein nächster längerer text wird vielleicht eine novelle im konjunktiv sein. wir werden sehen a-t: melanzani in der stadt). dieser text, mit all seinen unberechenbarkeiten – auf den ersten blick - muss vielleicht als vorstufe dazu angesehen werden. zurück zum bild, das vom hals abwärts eigentlich nicht weiter interessiert. (gut! ein schöner sonntagsstaat, so liesse es sich vielleicht genauer datieren, spielte die zeit eine rolle). aber das gesicht ist ein zeitloses gesicht, wenn auch als wesentlich älter anzunehmen, als der erzähler vorgeblicherweise ist. (dies ist durchaus als hinweis zu verstehen). natürlich ist auch die unterschiedlich dichte schattierung bestimmter o.g. schädelstellen von bedeutung. man könnte eine gewichtung herauslesen. (wollte man). in dieser reihenfolge vielleicht: mund - ohr - stirn. oder umgekehrt, wenn aufhellung kriterium wäre. über die konkrete bedeutung hierzu gibt es noch nichts zu sagen. (dazu später also mehr).
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überschreibungen 0
(über)
in dieser rubrik wird in loser folge die arbeit am romanmanuskript dranmor dokumentiert bzw. in irgendeiner form verarbeitet werden. ich versuche freilich in den hier folgenden texten, sowenig wie nötig auf die eigentliche vorlage einzugehen, sodass vielleicht eine lektüre auch ohne kenntnis dieser möglich ist. eigentlich sollen die “überschreibungen” am ende auch als eigenständiger, separater text lesbar sein. (mehr)
überschreibungen (teile und titel)
0 (über)
1 (der blick der figur)
2 (unter titeln)
3 (praesens, 1. p. sing., akt.)
4 (kursive briefe)
5 (textebenen, flechten)
6 (dann: überhaupt: und: oder:)
7 (schreiben, [automatisch/biographisch"> 1)
8 (zwittern)
8a (nachtragend: über koffer/ andere gefässe)
9 (abschäumen)
10 (die täglichen dinge)
10a (die übung)
11 (kannibalische texte)
12 (grosses gelände, rohstoffe)
12a (abfälle)
12b (Eine Sprache erfinden)
13 (phasen und strukturen)
14 (cut-up. exzerpte. fussnoten.)
14a (where you’re between)
15 (satzzeichenlesen)
16 (briefchen)
16a (cover version)
16b (der text als skulptur)
17 (defekte, töchter, bahnhöfe)
17b (satzspiegel: synopse)
18 (facetten)
19 (transfiguration - substitution)
20 (therapieren)
21 (retro)
21a (schlaufen, rückkopplungen)
22 (verhören / versprechen)
(zu dranmor 0,0; übersicht überschreibungen)

