etkbooks

newsletter der edition taberna kritika. abonnieren: http://www.etkbooks.com/news

Montag, 14. April 2014

Veranstaltungshinweis: Hybrides Publishing


Buch am Mittag
Morgen, Dienstag, 15. April 2014, 12.30 Uhr

HARTMUT ABENDSCHEIN, M.A., edition taberna kritika, Bern

Hybrides Publishing
Ein literarischer Kleinverlag erforscht verlegerisches Gelände

Die edition taberna kritika ist im Umfeld der Netz- und Weblogliteratur entstanden, betreibt aber seit 2008 auch eine kleine, profilierte Printproduktion. In kleinstmöglicher Struktur soll eine maximale literarische Bandbreite abgebildet werden, in der auch die Darstellung von offenen Textformen und Schreibprozessen sowie unterschiedlichste Medientypen Platz finden. Nicht selten werden dabei dominante Begriffe des Lesens und Erscheinungsformen von Literatur in Frage gestellt.

Unitobler, Raum F 023, Lerchenweg 36, 3012 Bern
Eintritt frei

Mehr ...

text #6485 (etk) ∈ etkbooksnotabene
(0) kommentareprintpermalink
Dienstag, 25. März 2014

Lieferbar: substanz (etkobjects)

substanz.
Untersatz-Objekt (Readymade)

  

substanz
Untersatz-Objekt
Aus der Reihe: etkobjects
April 2014, 2 S., 93 x 93 x 1.4 mm, bedruckte Pappe
ISBN: 978-3-905846-27-0, €16 / 20 SFr
(=SET: 20er-Einheit mit Display)

substanz hält ihren inhalt auf abstand.
substanz ist das medium ihrer wahl.
substanz macht ihr leben einfacher.
substanz ist wesen ohne grund.
substanz ist saugfähig und beschreibbar.
substanz gibt es schwarz auf weiss.
substanz ist oberflächlich, räumlich, binär.
substanz ist form und inhalt.
substanz hat drei punkte.
substanz ist aus bedrucktem papier.
substanz ist ein fächer.
substanz kann man lernen.

MEHR ...

text #6466 (etk) ∈ etkbooksnotabene
(0) kommentareprintpermalink
Freitag, 07. März 2014

etkbooks @ ZHB Luzern

E-Book: Das leerste Buch der Welt? Die fünfte Lesepause

“Das E-Book ist für viele Buchhandlungen ein Reizwort. Sie sehen den Untergang des Buchhandels. Doch sind diese Befürchtungen wirklich real? Sollten nicht viel mehr neue Qualitäten gegenüber den Kunden gesucht und gefunden werden? Diese und andere Fragen zum Thema werden in der 5 Lesepause besprochen. Die Moderation hat Max Christian Graeff inne.”

text #6452 (etk) ∈ etkbooksnotabene
(0) kommentareprintpermalink
Dienstag, 18. Februar 2014

Ein Fonduekoch geworden sein, nachher

Autobiografie des Familientextes als Serie von Gerichten.

Ohne Familie keine Biografie, Autobiografie. Ist es so? Nein. Den – scheinbar – banalen Familiengeschichten – scheinbar – banaler Menschen ist mit konventioneller erzählender Prosa nicht beizukommen, wenn die Familie als bewegter Transitraum für Bewegung be-trachtet wird. Dann tritt anderes hervor, als wenn sie als Urort, als Heimat, als Lebensborn (sic!, selten wird das so gesagt), als unbedingt Schützenswertes, als Schale oder Grund alles Guten oder alles Übels geschildert wird. Die Personenfiguren von „Familie“ entwerfen sich und Familie in einem fort. In Sprache. In Sprache, die handelt. In Sprache, die erinnert, indem sie sagt. Indem sie Namen sagt, von Gerichten. Die Familie also Transitraum verlangt nach einer andern Sprache und andern literarischen Mitteln. Wandeler-Deck projiziert auf diesen ein vielstimmiges Geflecht aus Personenrede, Fragmenten von Geschichten, von Orten, von Bildern. Die Grammatik erlöst sich aus ihren Hierarchien und lässt die Sätze kreisen, stolpern, tanzen, abbrechen, aufatmen. Ein Fonduekoch mag einer geworden sein. Eine mag scharfe Paprika gefüllt haben mit mildem Rind. Der Raum mit Name „Familie“ als ein bewegter, bewegender, sich verändernder begehrt nach seinem Widerhall als Text, der ihn zur Sprache, ins Sagen bringt. Textfelder, die seine Autobiografie schreiben, lassen lesen. Manche essen davon.

Ein Fonduekoch geworden sein.
Prosa von Elisabeth Wandeler-Deck

Mehr: http://www.etkbooks.com/fonduekoch

text #6439 (etk) ∈ etkbooks
(0) kommentareprintpermalink
seite 1 von 43 seite(n)  1 2 3 >  Letzte »