dranmor

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Dienstag, 10. August 2004

Literaturliste Dranmor

PrimLit

Dranmor’s Gesammelte Dichtungen. Vierte, durchgesehene und vermehrte Auflage. Frauenfeld, J.Huber, 1900.

Ferdinand Schmid: Rückblicke auf verunglückte Colonisationsversuche in Brasilien. Rio de Janeiro, 1881

Ferdinand Schmid: Über Handel und Wandel in Brasilien. Journalistische Skizzen. Rio de Janeiro, 1883

SekLit

Dewulf, Jeroen: Dranmor, der erste Kosmopolit der Schweizer Literatur. In: Orte. Schweizer Literaturzeitschrift. Nr.144/2006. S.53-57.

Feistele, Max. - Die Lyrik Ludw. Ferd. Schmids [Dranmor"> / Liz.-Arbeit Univ. Basel, 1969 - (diese Arbeit ist signifikanterweise verschollen)

Frey, Adolf: Schweizer Dichter.  S.143-149. Leipzig : Quelle & Meyer , 1914.

Greyerz, Otto von: Einleitung zu den ausgewählten Gedichten Dranmors. IN: Die Schweiz im deutschen Geistesleben, Bd. 28, Leipzig, 1924

Günther, Werner: Dichter der neueren Schweiz Vol.1. S.67-85. Bern, 1963-1986.

Neumann, Gerson Roberto. - “Brasilien ist nicht weit von hier!” : die Thematik der deutschen Auswanderung nach Brasilien in der deutschen Literatur im 19. Jahrhundert (1800-1871) / Gerson Robert Neumann. - Frankfurt am Main : Peter Lang, 2005

Pester Lloyd 22. Jg, Nr. 69, 24. März 1875, Beilage: Dranmor (nicht zugriffig)

Saitschick, Robert: Meister der Schweizerischen Dichtung des neunzehnten Jahrhunderts. Jeremias Gotthelf, Gottfried Keller u.a. IV, 428 S. Frauenfeld, 1894

Schaffroth, JG: Der Dichter Dranmor. In: Alpenrosen. Ein schweizerisches Sonntagsblatt. Jg. 15, Nr. 3-6. 1885. S. 20, 27, 35, 43

Stern, Martin: Ludwig Ferdinand Schmid (Dranmor): Ein Schweizer Schicksalsgenosse Karl Postls und Nikolaus Lenaus; Festschrift fur Prof. Dr. Nikolaus Britz zum sechzigsten Geburtstag am 7. Nov. 1979. IN: Gladt,-Karl. Lenau-Almanach 1979. Vienna : Braumuller, 1979.

Vetter, Ferdinand: Ferdinand Schmid (Dranmor). Eine litterarische Studie. Bern 1897.

Nachträge und Ergänzungen gibt es u.a. hier

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Mittwoch, 04. August 2004

mat zu dm V

Briefe von und an Peter Hille
nicht datiert oder unsichere Zuordnung

Detlev von Liliencron an Peter Hille

(Anfang fehlt.)
Nur eins gleich hier: Sie müssen, lieber Freund, nicht verzagen, wenn Sie Abschläge erhalten haben. Denken Sie an das deutsche Millionenleserpack (– Fürst und Eckensteher, ganz Wurst
Unsere biederen Landsleute lesen nicht gerne originale Gedanken, nicht gern: ihnen neu ins
blöde Hirn Fallendes. Und somit prophezeie ich Ihnen: Sie kommen durch!! ! Aber nach schwerem Ringen. Also Kampf! Geben Sie nicht klein bei – Dies möchte ich auch hier noch mir ergebenst gestatten zu bemerken: Ihre Prosasachen können noch die Feile haben. Es sind noch manche Schreibfehler stehengeblieben.
Haben Sie herzlichen Dank für Ihren langen, interessanter Daten vollen Brief.
Ich werde diesen Frühling oder Sommer definitiv nach Berlin übersiedeln, da ich hier auch nicht einen Menschen habe, mit dem ich mich in literarischen Dingen aussprechen könnte. Ich hoffe, daß wir dort uns treffen. Ich habe auch noch mit Regulierung von – 50.000 Mark Schulden zu tun – aus früheren Zeiten –), die mich fast täglich in die Mündung meines Revolvers schauen lassen. Das ist ja so sehr günstig für einen Dichter. Aber wir sind ja deutsche Dichter. Und deshalb erst perumptorisches Verlangen unserer Landsleute:
Hunger die Bestie, Wahnsinn erst – denn weshalb ist das Vieh „Dichter“ geworden und nicht Käsehändler.
Was Sie über Pantenius schreiben, unterschreibe ich unter Trommelschall. Es ist nur ein herzloser Patron. –
Ich werde nun also auch den Rest Ihrer M.S. warten und zugleich, ob ich es an 0. und Gr. weiterschicken soll, oder an Sie zurück. Ich bin sehr glücklich, daß Sie in Pyrmont einen netten Hauswirt haben. Bravo! Geben Sie dem Mann von mir einen herzlichen Händedruck.
Aus Ihrer (– brieflichen –) allerliebsten Schilderung Ihres Restaurations-Besuches auf dem Berge werden Ihre: Die Kinder entstanden sein. Ich bin gespannt auf die Ausführung. Die Skizze läßt Herrliches erwarten! Ihre Vorliebe für Dranmor teile ich mit ganzer Seele. Wer kennt ihn? Nur wenige.
Ja: „das Einvernehmen“. Der Titel schon ist gut. Aber der Titel ist zu weit ab von der Landstraße, und – siehe unsere braven Landsleute. Ich habe insofern Bedenken gegen diese geplante Zeitschrift, weil ich glaube, daß die erwähnten Fächer ja alle schon in Einzelbearbeitungen (– Journalen p.p. –) in unendlichen Massen auf den Markt kommen. Ich finde sonst Ihre Idee ausgezeichnet.
Hoffentlich haben wir noch Gelegenheit, uns mündlich zu sprechen, und shake hands zu machen sei es, wo es sei. Ihr treuer Liliencron

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