taberna kritika

Lieferbar: Norbert W. Schlinkert – Tauge/Nichts

Tauge/Nichts
Erzählender Essay
Von Norbert W. Schlinkert
Mit einem Nachwort von Martin A. Völker

Um nichts in der Welt darf ein Taugenichts dort bleiben, wo ihn sein Taugenichtssein ereilte, wo es ihm zugefügt worden ist. So verlässt er, sich zu retten, die heimatlichen Gefilde und sucht sein Glück anderswo. Doch der Schlinkertsche Taugenichts ist, im Gegensatz zu dem des Joseph von Eichendorff, weder naiv noch leichtgläubig. Dennoch aber jagt ein unglaubliches Abenteuer das andere, während er immer mehr in den Bann der eigenen Gedanken gerät. Er erinnert sich, an die Eltern, seine Jugend in der Provinz, aber auch an das Entdecken all der Taugenichtse in Romanen und Filmen, über die er staunt und von denen er lernt, bis ihm endlich luzide vor Augen tritt, welch eigene Haltung zur Welt er hat entwickeln müssen, um ganz und gar eines zu sein: Taugenichts.

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Februar/März 2020, 96 S., 19 x 12 cm, Broschur
ISBN: 978-3-905846-56-0, €14 / 17 SFr

Lieferbar: Martin Bieri – Henzi Sulgenbach

Henzi Sulgenbach
Ein Lessing-Implantat
Von Martin Bieri
Mit einem Nachwort von Ariane von Graffenried

1749 missglückte in Bern ein Aufstand unter der Führung von Samuel Henzi. Und Gotthold Ephraim Lessing missglückte ein Theaterstück über diesen Aufstand. Nun hat der Berner Autor Martin Bieri Lessings Fragment „Samuel Henzi“ fertig geschrieben. Aber nicht als Drama, sondern als Spaziergang entlang des Sulgenbachs, an dem sich Henzi und seine Mitverschwörer trafen. „Henzi Sulgenbach, ein Lessing-Implantat“ ist psychogeographische Einpflanzung, literarische Begehung eines unsichtbaren Gewässers und Erinnerung an den gescheiterten Berner Revolutionär Samuel Henzi: Ein Buch über das Verschwinden in Schönheit und das unvollendete Vergessen.

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Februar/März 2020, 112 S., 19 x 12 cm, Broschur
ISBN: 978-3-905846-57-7, €15 / 18 SFr

„In diesem kleinen Buch wird genau geschaut und tief gegraben. «Henzi Sulgenbach» ist subversiv im Wortsinn.“ Alexander Sury in Ein vergessener Verschwörer, Der Bund, 17.02.2020