überschreibungen 14a

(where you’re between)

völlig ausgeblendet blieben bislang die materialien zur mottoanalyse. erst gestern kamen sie wieder in den sinn, als dieser part eines songs einfiel und ich überlegte, ob er nicht ein passendes dranmor-einstiegs- bzw. kapitelmotto wäre.

It’s not where you’re from

It’s not where you’re at

It’s not where you’ve been

It’s where you’re between

It’s not what you’ve been

It’s not what you’ve seen

It’s where you’re between

It’s not what you’ve seen

It’s where you’re between


(…)

super furry animals

noch immer ist also unklar, was noch mit den mottos (aus den gesammelten dichtungen dranmors) anzustellen ist. ob sie in die dranmor-kapitel einfliessen, oder nur als material dastehen. ob zeitgenössische analogien zu finden sind und als mottos (s.o.) vor den jeweiligen kapiteln stehen müssen.

natürlich muss auch generell über das verhältnis der gut positivistisch exzerpierten mottos zu den irgendwie in einklang zu bringenden verfahren (cut-up. exzerpte. fussnoten.) nachgedacht werden.* (inwieweit bspw. ein motto als analogon*** zu einer fussnote gedacht werden kann, etc.). dies hier also nur zur erinnerung bzw. als ort für weiter zu sammelndes („modernes“) material. ().

* eine ganz einschneidende idee ist es vielleicht auch, den primärtext (dranmor) plus die teile dieser serie (überschreibungen) plus der sich noch anschliessenden kurzerzählung (erzähler/lektorin, vielleicht wird es aber auch nur eine erzählskizze, AT=“Sie liest mich”), die hier schon ein wenig eingelassen wurde, sowie das ausgeschnittene primärmaterial (von schmid) zusammen** als bausatzroman zu denken. die beste darstellungsform scheint bis jetzt tatsächlich in einem weblog (bzw. vielleicht auch vorstellbar in einem tiddlywiki (s. “tunnel” bei arne vogelgesang)). aber, wie sähe das in buchform aus bzw. gibt es schon dergl.?

** als materialien der ordnungen 1-4, sozusagen, mit dementsprechend verschiedenen ICHs (verschieden, in wahrhaft doppelter und tödlicher bedeutung) als erzähler. somit muss der leser/die leserin mehr denn je zum ICH werden, will er/sie diese menge an identitäten irgendwie lesend bewältigen.

*** z.b. der funktionen der begrenzung eines blattes (oben/unten, beides sind natürlich begrenzende textelemente). z.b. der blattrandständigkeit, also, mit zu- oder einschreibungsfunktion externer bedeutung. oder.

(zu dranmor materialien; übersicht überschreibungen)